Disketten: Das Ende einer Ära...

Die Rettungsaktion verlief erstaunlich gut, so haben trotz instabiler Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit lediglich sechs der 78 Disketten das Zeitliche gesegnet. Der verbliebene Rest funktionierte, bis auf eine leicht zu beseitigende mechanische Blockade, noch tadellos.
Aber auch das Arsenal an wiedergefundenen Daten war beachtlich, so darf ich mich, nach einem bedauerlichen Zwischenfall ohne ein (wissentlich) existierendes Backup vor über 10 Jahren, endlich wieder Besitzer der ersten Zeilen Code nennen, die ich je geschrieben habe. – Ein "Screensaver" der eine rote Linie über den Bildschirm springen lässt. Geschrieben im guten, alten Quick Basic. Und oh graus wie sah mein Code bloß damals aus!
Wie auch immer, die Daten von den Disketten sind zunächst auf einer externen Festplatte untergekommen und die Disketten sind in Rente (i.e. Ablage P) geschickt worden. Also leb' wohl Floppy! War eine schöne Zeit mit dir, vermissen wird dich so schnell aber wohl keiner...
-Daniel
Blog erfolgreich wiederbelebt...

In diesem Sinne sei also hiermit offiziell angedroht, dass es hier schon bald wieder mehr, bzw. überhaupt wieder Postings geben wird. Wer will, darf gespannt sein...
-Daniel
Vorfreude...

Übrigens ein paar Plätze wären noch frei. Kurzfristige Anmeldung ist noch möglich. Eine kurze Beschreibung der Veranstaltung ist hier zu finden. Details gibt's ansonsten auch direkt von mir.
-Daniel
Neil Gafter bei der Java Users Group Cologne

In seinem Vortrag befasste sich Neil mit der Erweiterung einer "rege benutzen Sprache" (i.e. Java) und den Überlegungen, die man dazu anstellen muss. Auf dieser Basis umriss er die interessantesten Vorschläge für die kommenden JDKs 7 und 8 und erläuterte anschaulich warum verschiedene Vorschläge Sinn oder auch eben keinen machen. Nach dem regulären Teil des Vortrags und einem kurzen "JavaScript Puzzlers"-Einschub der VP of Marketing von JetBrains (dessen Name ich leider vergessen habe), kam Neil wieder zum Zuge, der es sichtlich genoss eine ausgedehnte Frage und Antwort Runde durchzuführen. Im Anschluss gab er dann als Bonus noch seinen Basis-Vortrag über sein Closures-Proposal zum besten, nach dem erneut eine ausführliche Frage und Antwort Session folgte.
Alles in Allem war es ein phantastischer Abend mit einem überragenden Neal Gafter. Man kam nicht umhin zu erkennen, dass er sein BGGA-Closures-Proposal bis in das letzte Detail durchdacht hat. Eine reife Leistung, wie ich gestehen muss. Besonders in der Hinsicht, dass er an diesem Proposal und der dazugehörigen Referenzimplementierung einzig und allein in seiner Freizeit gearbeitet hat. Und jeder der Vollzeit in Lohn und Brot steht weiß, wie schwierig es oft schon ist sich nur ein paar Stunden aus den Rippen zu leiern und nur eine Kleinigkeit zu lernen oder zu programmieren.
In diesem Sinne trage ich einen ganzen Korb an wertvollen Erkenntnissen mit nach Hause und habe nun viel zu tun, denn wenn ich eins von Neals Vortrag mitgenommen habe dann ist es das, dass es sich wirklich lohnt sich mit Closures und möglichst auch seinem Proposal und der Referenzimplementierung aktiv auseinanderzusetzen. (Und ja, ich bin für die BGGA Closures!)
Einen herzliches Dankeschön möchte ich bei der Gelegenheit auch unbedingt einmal an den JUGC-Organisator Michael Hüttermann schicken, der eine wahnsinnige Energie und Motivation in die Organisation der Veranstaltungen der JUGC steckt und unaufhörlich neue, hochkarätige Redner nach Köln holt. Danke Michael!
Bis zum nächsten mal dann bei der JUGC,
-Daniel
iPhone


So überzeugt hat es natürlich nicht mehr lange gedauert bis ich mir im T-Punkt mein eignes iPhone-Täschlein in die Hände hab drücken lassen. Und auch nach 11 Tagen intensiver Nutzung bereue ich es kein Stück, auch wenn die Kosten nicht gerade zu vernachlässigen sind. (Immerhin sind sie kalkulierbar.) Auf den ersten Blick sehen die angebotenen Verträge ja gar nicht so gut aus, betrachtet man diese jedoch genauer und stöbert ein wenig in den einschlägigen Foren, dann erkennt man nach und nach was die Verträge wirklich zu bieten haben. Der kleine Vertrag für 49 Euro im Monat (der einzige, der für mich in Frage kam) kommt mit 100 Freiminuten, zugegebener Maßen etwas knapp bemessenen 40 SMS und einem unlimitierten Datentarif daher. Letzterer soll laut Telekom ab 200 MB im Monat gedrosselt werden, zusätzliche Kosten entstehen aber keine. Als Schmankerl dazu gibt es dann noch freien Internet-Zugang an allen T-Mobile Hotspots. Praktisch, gerade wenn man (wie ich) ein regelmäßiger Starbucks-Gänger und ICE-Fahrer ist.
In den Foren erfährt man dann inoffiziell, dass die Telkom zur Zeit gar nicht in der Lage ist den Durchsatz selektiv für verschiedene Kunden zu drosseln. So heist es für die nähere Zukunft erstmal "Freie Fahrt", egal wieviel man über die Leitung gepumpt hat. Der WLAN-Zugang entpuppt sich außerdem im T-Mobile Portal (My T-Mobile) als einfache Option, die auch Besitzer anderer Verträge hinzu buchen können. Der Clou: Scheinbar gibt es keine Einschränkungen bezüglich des verwendeten Geräts, und da man sich auch mit dem iPhone erst auf der Webseite anmelden muss, bekommt man die Zugangsdaten sowieso mitgeteilt. Zwar traue ich der Sache noch nicht ganz, gerade sitze ich aber in einem Starbucks und übe mich sozusagen im Selbstversuch indem ich mit genau diesen Zugangsdaten surfe. Ob die Telekom diese Session nun separat berechnet oder nicht, das wird mir dann spätestens die kommende Rechnung verraten.
Fazit: Ich liebe mein iPhone und möchte es schon nach solch kurzer Zeit nicht mehr missen. Auch der Vertrag macht auf den zweiten Blick gar nicht mal einen so schlechten Eindruck. Allen Interessierten kann ich das iPhone also nur wärmstens empfehlen. Seine 399 Euro ist es auf jeden Fall Wert, und um einen vernünftigen Tarif käme man sowieso nicht herum.
-Daniel
Moleskine Soft Cover

Generally the soft Moles are pretty similar compared to the hardcover ones. The paper (as far as I can tell before having used them) is exactly the same, just that they only have 192 pages. The expandable inner pocket luckily also is the one of the hardcover Moles and not
the (IMHO pretty unusable one) of the 18 month planers. The cover looks and feels exactly like the ones of the 18 month weekly planers, and also the general feel is pretty much the same.
Altogether my first impression is very positive and I'm looking forward to being able to use them, especially the new extra large version. I've been using the large Cahiers before, but never liked neither their paper (scatchy on the backside) nor their cardboard cover.
Check out some images here: http://gallery.mac.com/daniel.klein/100012
-Daniel
Und wieder viel passiert...

Aber der Job ist ja bekanntlich nicht alles im Leben, so habe ich mir auch gleich noch ein neues Hobby zugelegt: Seit Anfang Oktober studiere ich in Teilzeit den "Master of Computer Science" an der Fernuniversität in Hagen. Nach einigen Monaten Studier-Abstinenz hat mir einfach im Leben etwas gefehlt.
Die Unterlagen für die ersten, in meinem Studiengang recht frei wählbaren Fächer (in meinem Fall sind dies "Übersetzerbau" sowie "Logisches und funktionales Programmieren"), habe ich schon erhalten und sie sehen sehr vielversprechend aus. Bleibt nur abzuwarten ob ich es zeitlich hinbekommen werde die nötigen Materialien und Einsendeaufgaben zu bearbeiten. Aber in einigen Wochen werde ich wohl mehr wissen.
Mehr in Kürze,
-Daniel
Aufstand der Foneros

Nicht nur der Heise-Artikel wurde ausgiebig kommentiert, auch die FON Foren sind voll von Kritik. (Zum Beispiel hier in einem deutschen Forum.) Das Management von FON scheint die Sache jedoch scheinbar aussitzen zu wollen. Der einzige Kommentar, der ihnen bisher abzuringen war lautete, dass man die Probezugänge "für einige Monate testen" wolle. Und das ohne vorherige Abstimmung auf den Rücken der Hotspot-Betreiber? Nein danke.
Als Konsequenz habe ich meinen Hotspot sofort abgeschaltet, und selbiges empfehle ich auch jedem anderen FON Hotspot-Betreiber, bis die Angelegenheit zur vollen Zufriedenheit der Betreiber geregelt wurde. Sollte sich nichts ändern, dann bleibt wohl nur die Kündigung. Aber auch hier scheint die Lage nicht gerade einfach zu sein, denn über die Kündigungsmodalitäten lässt man die Foneros ebenfalls im Dunklen. Was passiert zum Beispiel mit der Hardware? Muss ich den vollen Preis des Routers noch nachträglich bezahlen? Fragen über Fragen…
Um meinem Protest, abgesehen von der Abschaltung des Routers, kund zu tun, habe ich mich dem Vorschlag einiger deutscher Foneros angeschlossen und meinen Hotspot auf der FON Map in einen Stausee nahe Madrid, ganz in der Nähe des FON Hauptquartiers, verlegt. Und dort bin ich bei weitem nicht alleine, denn der besagte Stausee ist plötzlich erstaunlich gut mit WLAN-Zugängen abgedeckt…
Zur Zeit tut es mir richtig leid einigen Freunden FON empfohlen zu haben. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Sache in schnellstmöglicher Zeit wieder einrenkt.
-Daniel
Viel passiert...

Kurz zusammengefasst ist das folgende passiert:
1. Meine Diplomarbeit ist fertig! (Mehr dazu in Kürze.)
2. Da lediglich noch Punkt 1 der Liste für meinen Abschluss fehlte, habe ich tatsächlich endlich mein Studium abgeschlossen! (Yay!) Man darf mich also jetzt "Diplom-Informatiker (FH)" schimpfen.
3. Der Jobmarkt im Bereich der IT scheint zu Brummen. Aber so richtig.
4. Punkt 3 kam vom Timing her ziemlich gelegen. So haben sich verschiedene Firmen bei mir beworben, bevor ich überhaupt daran denken konnte mich bei ihnen zu bewerben. Wäre das doch bei den Ferienjobs im Laufe des Studiums bloß ähnlich gewesen!
5. Die erste Firma, die in Punkt 4 mit mir Kontakt aufgenommen hat, hat dann tatsächlich das Rennen gemacht. Entsprechend werde ich ab 1. Juli bei der TECON Contis GmbH als Berater tätig sein. (Natürlich auch ein großes Dankeschön an die anderen Bewerber!) Bei verschiedenen Gelegenheiten durfte ich schon in die Firma hineinschnuppern, und nun kann ich es kaum erwarten dort anzufangen.
6. Eins meiner Tätigkeitsfelder bei der TECON Contis wird Java ME (J2ME) sein, was mich besonders freut, da ich mich schon seit Jahren privat und Nebenberuflich damit beschäftige.
Zur Zeit bin ich förmlich im Urlaub und arbeite ein paar Dinge auf, die ich in der Vergangenheit vernachlässigen musste. Nichtsdestotrotz freue ich mich darauf heute Abend zum Mobile Monday nach Düsseldorf zu fahren und Manfred, einen Freund aus Siemens Mobile Zeiten, zu treffen, der zusammen mit seinem Kollegen deren neuestes Projekt, das AySystem, vorstellen wird. Da ich mich zu den Beta-Testern zählen darf, ist das natürlich umso spannender, denn das System, was die beiden da ausgeheckt haben, könnte ein breit einsetzbares Gadget für viele Gelegenheiten werden. Aber mehr dazu, wenn es offiziell ist.
Zu einer Kollision mit dem Mobile Monday kommt es leider beim heutigen Vortrag der Java User Group Cologne, bei denen ich in der letzten Zeit regelmäßiger Gast gewesen bin. Zum Glück interessiert mich das Thema Java EE/Spring (vorgetragen von Eberhard Wolff) nicht soooo sehr, aber den kommenden, meines Wissens nach weltweit bisher einmaligen "IDE Shootout" zwischen NetBeans, Eclipse, JetBrains und Oracle am 3.7. werde ich mir bestimmt nicht entgehen lassen.
Sagt hallo, wenn ihr heute Abend auch in Düsseldorf sein solltet!
-Daniel
Paypal Phishing

Nach einem Augenblick des Nachdenkens verzog sich jedoch die Freude über den unvorhergesehenen Geldregen, denn zwei Dinge enttarnten die Mail auf den zweiten Blick schnell als Phishing-Mail. Punkt Nummer eins: Paypal spricht Deutsch zu mir. Normalerweise zumindest, denn diese Mail ist auf Englisch verfasst. Punkt zwei: Der gute, alte Link-Trick. Hält man nämlich die Maus über den Link mit den angeblichen Transaktionsinformationen, dann enttarnt sich der Link als mitnichten auf Paypal, sondern auf einen Server mit einer Länderkennung in der Republik Kongo zeigend. (Länder Top Level Domain (ccTLD) ".cd" – siehe Wikipedia.)

Recht gut gefälscht ist in diesem Fall dann noch die Serverkennung des Mailservers, von dem aus die Mail verschickt wurde. Wie man auf dem folgenden Bild sieht, hat sich der Mailserver meinem Mailserver gegenüber tatsächlich mit der Kennung "paypal.com" gemeldet. Eine Reverse-DNS Abfrage der genannten IP Adresse ergab jedoch schnell, dass für diese IP-Adresse gar kein Domainname registriert worden ist. Große Provider wie AOL & Co nehmen E-Mails von solchen IP-Adressen schon gar nicht mehr an, und genauso sollten sie anderen verdächtig sein. Denn von Paypal kommt diese Mail dann ganz bestimmt nicht. 
Lustiges Detail am Rande: Man beachte einmal die Passwort-Sicherheitshinweise auf der rechten Seite der Mail. Sogar diese haben die Versender unverändert von einer originalen Paypal Mail übernommen. Man kann seine Opfer ja vorsichtshalber gleich noch einmal warnen, bevor sie den gefährlichen Link klicken. ![]()
-Daniel
