Senseo Presso

Die Starterbox enthält einen neuen Padhalter sowie ein Paket Senseo Presso Kaffeepads zum probieren. Bevor man aber nun vor lauter Begeisterung gleich mit der Box zur Kasse rennt, sollte man erst einmal einen Blick auf deren Seite werfen. Dort sieht man nämlich, dass es verschiedene Versionen mit Padhaltern für die verschiedenen Senseo-Maschinen gibt. Beim Einzelhändler meiner Wahl gab es scheinbar nur solche für die zweite Generation (S2), welche die Version ist, wo man den Hebel zum öffnen der Maschine mit einem Finger bedienen kann. Für die Aluminium-Version wie auch für die neueste Generation ("New Generation") gibt es spezielle Padhalter, nur die Besitzer von Maschinen der ersten Generation (S1), bei der man den Verschluß nur mit zwei Fingern öffnen kann, gehen aus technischen Gründen wohl leider leer aus. Für Sie bietet Philips allerdings 20% Rabatt auf eine neue Senseo Maschine an. (Details dazu findet man hier.)

Auf den ersten Blick scheint der Presso-Padhalter ziemlich ähnlich zum normalen Einzel-Padhalter zu sein. Weder sind die Presso-Pads also größer oder kleiner, noch haben sie eine andere Form. Der zweite Blick verrät jedoch, dass die Durchlassöffnung des Padhalters kleiner ist, so dass von der Maschine beim brühen ein höherer Druck aufgebaut wird. Ein erster Test bestätigte dies. Die Maschine muss sich hörbar mehr Mühe geben, als wenn der normale Padhalter eingesetzt ist. Ein wenig verwundert bin ich allerdings über das große, runde Kunststoffbauteil, welches an der Unterseite des neuen Padhalters angebracht ist. Es scheint augenscheinlich keine Funktion zu haben, verdeckt jedoch teilweise den Auslass, durch den der fertig gebrühte Kaffee in die Tasse läuft. (Siehe Foto)



Ein weiterer Eindruck bestätigte sich dann nach dem ersten Test noch durch nachschauen auf der Senseo Presso Homepage, und zwar reduziert sich durch die Verwendung des neuen Padhalters definitiv auch die Wassermenge, die durch das Pad fließt. Ich bin mir zwar nicht ganz sicher wie das bewerkstelligt wird, immerhin hat der Padhalter keine Kodierung oder ähnliches, den die Maschine erkennen könnte, jedoch denke ich mir, dass es ein Effekt sein könnte, der wohl durch den höheren Druck ausgelöst wird. Details hierzu verrät jedoch auch Philips nicht. Lediglich die Menge von 80ml Wasser pro Brühvorgang wird dort angegeben.
Nach allem hin und her war natürlich noch der Geschmackstest fällig, und hier war ich sehr positiv überrascht. Erwartet hatte ich bitteren Espresso, so wie ich ihn vom Italiener kenne. (Wahrlich habe ich bislang sonst nicht viel Espresso getrunken, außer vielleicht bei Starbucks, dort aber immer mit viel Milch in Form eines leckeren Cafe Late.) Senseo Presso überrascht jedenfalls mit äußerst mildem und angenehmen Geschmack, obwohl er recht kräftig ist. Man merkt ihm deutlich an, dass er eine "Pura Arabica" Mischung ist. Von allen Senseo Sorten ist dieser nun definitiv mein Liebling, und er schafft es sogar auf einen ähnlichen Rang vorzurücken wie meine absolute Lieblingssorte, und das ist der Crema d'Oro von Dallmayr.

Mein Fazit: Der interessierte Senseo-Freund sollte sofort zugreifen wenn er irgendwo eine der laut Philips limitierten Starterboxen ergattern kann. Für fünf Euro bekommt man den neuen Padhalter sowie ein Paket Presso Pads dazu. Normaler Weise geht der Padhalter alleine für diesen Preis über den Ladentisch. Online habe ich die Starterboxen bisher noch nicht gesehen, den Padhalter alleine bekommt man allerdings zum Beispiel, wie auch die Presso Pads, schon bei Amazon, auch wenn die Pads dort momentan den ziemlich horrenden Preis von € 3,99 für eine 16er Packung kosten. Aber das ändert sich hoffentlich bei besserer Verfügbarkeit noch.
-Daniel
Java SE 6 ist fertig!

Die wichtigsten Features sind der neue Scripting-Engine-Support inklusive mitgelieferter Rhino JavaScript Engine, der vollständige Web Services Client Stack, sowie eine deutlich erweiterte Werkzeugsammlung für die Überwachung von Java VMs über die Java Management Extensions (JMX). Auch gibt es einige nette neue Details zu erwähnen. So gibt es neben der wiedereinmal gesteigerten Performance zum Beispiel nützliche Gimmicks wie den Dock-Icon-Support oder die Möglichkeit eine Webseite im Standard-Browser aufrufen zu können, welche nun direkt in die Java Distribution integriert worden sind. Bisher gab es diese nur als externe Erweiterungen, die eine Anwendung selber mitbringen musste.
Eine Liste aller JSRs (Java Specification Requests) der neuen Features von Java SE 6 hat Projektleiter Mark Reinhold in seinem Blog zusammengefasst. Finale Versionen für Windows, Linux und Solaris stehen hier bereits zum Download zur Verfügung, die Version für Mac OS X, die nicht von Sun sondern direkt von Apple kommt, wird wohl noch ein wenig auf sich warten lassen. Aber auch hier steht für Entwickler bereits eine recht stabile Preview-Version nach Registrierung in der Apple Developer Connection zur Verfügung.
Und da die Welt nicht stehen bleibt, kann man sich auch gleich schonmal das Blog von Danny Coward, dem neuen Projektleiter von Java SE 7 merken, der schon kräftig begonnen hat für die nächste Version von Java die Werbetrommel zu rühren.
-Daniel
LaFonero ist da...

Nach den Startschwierigkeiten bei der Einrichtung ist der Betrieb seitdem jedoch recht problemlos verlaufen. Weder habe ich bisher Abstürze erlebt, noch habe ich Performancedefizite im Vergleich zum vorher auch als Router benutzen AirPort Express feststellen können. Auch ist das Gerät niedlich klein, und sogar das mitgelieferte Netzteil ist vernünftig dimensioniert und wird nur moderat heiß, was ein klassischer Indikator für die Hochwertigkeit der Hardware ist.

Fehlt jetzt also lediglich noch, dass ich den ersten FON-Login auf meinem Router verzeichnet sehe. Ich bin ja einmal gespannt wann es so weit sein wird. ![]()
-Daniel
Parallels Desktop for Mac Beta (Build 3036)

Es beginnt mit einer beschleunigung der Grafik. Laut Parallels wurde hier eine Geschwindigkeitssteigerung um 50% erzeilt, und man merkt es! 2D-Spielchen (große Spiele habe ich noch nicht getestet) laufen jetzt fast so flüssig wie ohne Virtualisierung. Mein (Windows-)Spiel Bubblet zum Beispiel läuft jetzt wunderbar.

Weiter geht es damit, dass man das Parallels-Fenster, wenn man nicht im Vollbildmodus arbeitet, nun wie normale Fenster beliebig vergößern und verkleinern kann. Die Auflösung der Oberfläche des virtualisierten Betriebssystems wird automatisch entsprechend angepasst. Danke! Gerade die Enge dieses Fenster hat mich schon so einige mal gestört. Und dauernd zwischen Vollbildmodus und Mac Oberfläche hin und her wechseln will man dann ja nun auch nicht immer.
Des weiteren unterstützt Parallels jetzt das nutzen von Festplattenpartitionen als virtuelle Laufwerke, womit man nun eine Windows-Installation für Dual-Boot (via Apples Bootcamp) und Parallels benutzen kann. Keine doppelte Installation mehr, kein K(r)ampf um doppelt benötigte Windows Lizenzen, einfach einmal installieren und entweder mit Bootcamp direkt und via Parallels parallel mit Mac OS X betreiben. Traumhaft!
Last but not least gibt es noch den so genannten "Coherence Mode". In diesem werden der Mac- und der Windows-Desktop förmlich ineinander verschmolzen, so dass man Windows- und Mac-Anwendungen parallel nutzen, und außerdem Fenster beider Welten auf einem Monitor miteinander mischen kann. Fast schon so als liefen alle Anwendungen in einem einzigen Betriebssystem.

Eine schöne geste ist es, dass das Update für registrierte Kunden kostenlos sein wird. So manch ein anderer Hersteller hätte bei einer solchen Fülle neuer Features eher schon den großen Versionszähler hoch gezählt und erneut kräftig abkassiert.
Parallels gekauft zu haben werde ich so schnell wohl nicht bereuen. Es ist faszinierend zu sehen wie die Entwicklung aktiv vorangetrieben, und mit welcher Geschwindigkeit Änderungen an die Benutzer ausgeliefert werden. Da bleibt es nur noch übrig einen Kaufbefehl für alle Intel-Mac User auszusprechen, und dann lediglich noch auf die versprochene 3D-Beschleinigung zu warten...
Aber auch auf die sollen wir ja nicht mehr lange warten müssen.
-Daniel
Java wird Open Source unter GPL Version 2!

News darüber gibt es zum Beispiel bei Heise Online hier und hier. Java-Erfinder James Gosling berichtet in seinem Blog höchstpersönlich, Java SE Chefingenieur Mark Reinhold in seinem Blog ebenfalls, und von den JavaPosse-Leuten gibt es ein Podcast-Special mit einem 45 minütigen Interview der Sun Ingenieure Mark Reinhold, Rich Sands und Eric Chu, welches sich ebenfalls mit dem Thema beschäftigt.
Im neu eingerichteten OpenJDK-Project stehen ab sofort der Java Compiler javac, sowie die HotSpot Java Virtual Machine im Sourcecode zum Download zur Verfügung.
Lustiges Detail am Rande: Auch Duke, das Maskottchen von Java, wird Open Source. Unter https://duke.dev.java.net/ sollen Bilder, Animationen und 3D Modelle der Figur online gestellt werden. Eine schöne Geste.
-Daniel
Deutsche Endkundenpreise von Windows Vista

Betrachtet man diese Preise, so fragt man sich doch schnell ob diese für das angebotene Produkt und in der heutigen Zeit noch angemessen sind. Immerhin bekommt man für den Preis von Windows Vista Ultimate heute schon problemlos einen vollständig ausgestatteten PC. (Zum Beispiel hier bei Dell.) Zum steigern des Marktanteils von Windows werden diese Preise auf jeden Fall nicht beitragen, bedenkt man doch einmal, dass man konkurrierende Produkte wie Apples Mac OS X für 120 Euro und Linux klassischer Weise natürlich sogar kostenlos bekommt. Wobei Mac OS X von der Ausstattung her problemlos mit Windows Vista Premium oder Ultimate zu vergleichen ist und zum Beispiel Ubuntu Linux bestimmt ein äußerst günstiger Ersatz für Windows Vista Basic wäre.
Natürlich wird Microsoft weiterhin die meisten Verkäufe durch Zwangskauf beim Erwerb neuer PCs machen, weshalb ein gewisser Marktanteil auf Dauer (leider) garantiert ist. Dennoch werden sich viele Interessenten bestimmt zweimal überlegen ob ein Kauf von Windows Vista wirklich nötig ist, und von einem Killer-Feature, welches einen förmlich zum Kauf verpflichten würde, ist wahrlich weit und breit nichts zu sehen.
Die kommende Zeit wird, was Betriebssysteme angeht, bestimmt interessant. Und man kann davon ausgehen, dass die Karten in Zukunft wohl ein wenig anders gemischt werden als bisher. Wer es noch nicht getan hat, der sollte einmal seine Fühler ausstrecken und sich die Alternativen anschauen. Man wird es bestimmt nicht bereuen.
-Daniel
Bis Freitag FONero werden und kostenlosen Router bekommen!

Das Fonero Verspechen klingt simpel: Man stellt mit dem zur Verfügung gestellten Router seinen Internet-Zugang auch den anderen FONeros (eingetragene Nutzer der FON Community) zur Verfügung und erhält dafür im Gegenzug Zugang zum Internet über alle anderen FON Router. Mitglieder der FON Community, die selber keinen FON Router betreiben, können auch über die Router der anderen FONeros surfen, müssen dafür jedoch 3 Euro am Tag zahlen.
Der Kritikpunkt der bisher von FON zur Verfügung gestellten Router, dass man mit Ihnen nur ein unverschlüsseltes WLAN Netz betreiben kann, der Zugang für andere FONeros muss ja möglich sein, wurde mit dem neuen, speziell für FON hergestellten Router gelöst, denn dieser stellt mittels zweier SSIDs zwei getrennte Netze zur Verfügung. Eins ist das unverschlüsselte FON Netz, welches den Login anderer FONeros erlaubt, das andere ist ein verschlüsseltes privates Netz, welches man ganz nach seinem persönlichen Bedarf einrichten und nutzen kann ohne sich Sorgen machen zu müssen, dass die Netzaktivitäten von außen beobachtet oder die eigenen Rechner infiltriert werden.
Alles in allem sieht die FON Community vielversprechend aus. Betrachtet man Beispielsweise die kommende Netzabdeckung in Bonn, Köln, oder auch in vielen anderen Städten auf den FON Maps, dann kann man sich als FONero jetzt schon auf reichlich freien Internet-Zugang freuen, egal wo einen hintreiben mag.
-Daniel
BenQ-Absatz in Deutschland eingebrochen...

Zu wissen, dass die Deutschen tatsächlich noch in einen Konsumstreik treten und sich von moralischen Empfindungen leiten lassen können, hat mich darin bestärkt wieder daran zu glauben, dass es um Deutschland vielleicht doch noch nicht ganz so schlimm bestellt ist, wie ich es immer befürchtet habe. Der Bevölkerung ist also tatsächlich nicht einfach nur alles egal, auch wenn einem manchmal der Eindruck entsteht.
Aber bitte nicht vergessen: BenQ-Siemens Handys müssen gekauft werden! Unterstützt (und rettet damit) die letzte in Deutschland entwickelnde und fertigende Firma dieser Branche!
-Daniel
Aus rechtlichen Gründen nicht für Senseo...
"Aus rechtlichen Gründen zurzeit nicht in Philips/Senseo Kaffeepadautomaten zu verwenden."

Neugierig geworden fand ich nach einer Stichprobe bei vielen anderen Marken ähnliche Aufdrucke. Teilweise waren diese sogar wesentlich deutlicher formuliert. Bei Jacobs las man beispielsweise auf einem leuchtend roten Sticker auf der Vorderseite ziemlich eindeutig: "Nicht geeignet für Senseo Kaffeepadmaschinen."
Bisher sind mir bei der Zubereitung von Kaffee mit diesen Pads keine Probleme aufgefallen, und wider Erwarten hat meine Senseo auch den nächsten Versuch schadlos überstanden. Auch schmeckt der Kaffee wie immer. Nur was will uns der Hinweis denn dann sagen? Liest man ein wenig zwischen den Zeilen, dann kommt man recht schnell darauf: Die Padhersteller befinden sich im Rechtsstreit mit Philips.
Denkt man ein wenig weiter, so kann es sich bei dem Rechtsstreit nur um die Frage handeln, ob die Kaffeepadhersteller Kaffepads anbieten dürfen, die "kompatibel" mit den Senseo Kaffeemaschinen sind, oder nicht. Schade nur für Philips, dass man sich damals für ein, soweit ich weiß, in der Gastronomie übliches Format entschieden hat. Dumm ist obendrein auch noch, dass es an der Form und Bauart der Pads nichts zu patentieren gab. Andere Hersteller wie Melitta (MyCup), Kraft (Tassimo) oder Nescafé haben es besser gemacht. Für ihre Systeme gibt es keine Pads von Fremdherstellern, dafür ist die Anzahl der verfügbaren Sorten aber auch äußerst bescheiden. Aber gerade Kaffeefans würden sich davor hüten sich eine Kaffeemaschine ans Bein zu binden, bei der es nur einen einzigen Hersteller für Kaffee gibt. Wo bleibt denn da die Abwechslung?
Philips scheint aber weniger an die Fans als ans Geld zu denken, und anstatt sich über den reißenden Absatz der Kaffeemaschinen zu freuen klagt man die Padhersteller in Grund und Boden. Na Super. Hoffen wir mal die Padhersteller finden ein legales Schlupfloch, sonst werde ich auf kurz oder lang wieder meine gute alter Filterkaffeemaschine entstauben müssen, was mir wirklich leid täte.
-Daniel
P.S.: Neben den Dallmayr Pads kann ich übrigens auch die Senseo Medium Pads definitiv empfehlen. Am besten selber probieren und entscheiden! Es lebe die Auswahl!
Es schmerzt...

Sorry, aber irgendwie kann ich nicht glauben, dass das abziehen von Kow-How und das kündigen der deutschen Mitarbeiter letzten Endes nicht schon von langer Hand geplant war. Und ich hoffe das ganze wird noch ein juristisches Nachspiel haben.
Manfred, Teemu, und auch alle anderen Mitarbeiter, ihr habt mein Mitgefühl, und ich drücke euch feste die Daumen, dass sich vom Rest der Siemens Mobile noch etwas retten lässt.
-Daniel
Der Ersatzakku ist da

Zum Glück ist das nun vorbei. Der neue Akku macht einen guten Eindruck, hat sogar noch mehr Kapazität als der alte damals und scheint auch von einem anderen Hersteller zu sein. Zumindest sieht das Gehäuse in ein paar Details anders aus. Und auch die Seriennummer zeugt nicht gerade von der selben Serie wie der alte. Zum Glück. Und ja, ich habe tatsächlich vorsichtshalber einmal nachgeschaut ob der neue nicht auch auf der Liste der feuergefährlichen Akkus steht. Aber so dumm einen solchen als Ersatz zu schicken ist Apple zum Glück wirklich nicht.
Ich erfreue mich jetzt also wieder an einem frisch erstarkten iBook und hoffe, dass das Wetter auch noch ein wenig hält, so dass in den nächsten Tagen noch ein paar nette Notebook-Ausflüge ins Grüne drin sein werden bevor es dann mit großen Schritten auf Herbst und Winter los geht. (Schauder!) Den ersten Spekulatius habe ich immerhin gestern beim Einkaufen auch schon gesehen. Arg früh wenn man mich fragt, aber so verrückt sind die Einzelhändler nunmal...
-Daniel
One more thing... und (noch) kein Apple Handy

Weiter ging es mit einem generalüberholten iTunes 7 mit einigen hübschen, neuen Features. So kann iTunes nun (wie übrigens auch die neuen iPods) unterbrechungsfrei, also ohne störende Pausen zwischen den Liedern, Musik spielen, und lädt die in der Musiksammlung fehlenden Cover-Bilder kostenlos vom iTunes Store herunter, egal ob man die Musik dort gekauft hat, oder nicht. (Danke Steve!
Das Apple heute den Verkauf von Filmen im iTunes Store (jetzt übrigens ohne "Musik") aufnehmen würde war im Prinzip ja schon seit einiger Zeit bekannt. Etwas verwunderlich ist es jedoch, dass am Anfang nur Filmstudios des Disney-Konzerns, mit dem Steve ja seit dem Verkauf von Pixar verbandelt ist, ihr Filmmaterial anbieten werden. Da haben die anderen wohl im letzten Moment dann doch noch kalte Füße bekommen. Wer jedoch gleich losstürmen und einen Film kaufen gehen will, der wird leider enttäuscht werden: Die 75+ erhältlichen Filme gibt es vorerst (leider wie immer) nur in den USA. Der Rest der Welt soll hoffentlich im kommenden Jahr folgen. Sind wir also einmal gespannt wie gut der Verkauf der Filme in den USA startet, und wie gut Apple dann mit dem Erfolg (hoffentlich) Druck auf die anderen Filmstudios machen kann. Denn gerade viel Geld lassen sich die Filmstudios natürlich nur ungern entgehen. Das kennt man ja schon vom Musikgeschäft...

Das von vielen auch für heute erwartete Apple Handy ist wieder einmal nicht vorgestellt worden. Dem findigen Macianer wird jedoch das Herz in die Hose rutschen wenn er sieht was das Installationspaket von iTunes 7 noch mitbringt:

Wie man hier sehen kann liegt nämlich ein "iTunes Telefontreiber" bei. Das entsprechende Telefon dafür wird also bestimmt auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. ![]()
-Daniel
Apples Akku-Rückruf
Zum Glück war der Ansturm auf die Apple Webseiten schon vorbei, als ich zu Hause wieder an meinem Computer saß, so konnte ich meinen Ersatzakku problemlos bestellen. -- Ja, genau, bestellen. Auch ich bin unter den "Geschädigten". Der Akku meines 12" iBook ist eines der fragwürdigen Dinger, die bei trivialen Gelegenheiten, und sogar im Ruhezustand, einfach mal so in Flammen aufgehen können. Was da alles hätte passieren können... Darüber darf man gar nicht nachdenken.
Lustigerweise habe ich gerade letztlich daran gedacht mir eventuell noch einen Ersatzakku zuzulegen. Die iBooks werden ja nun seit gut 8 Monaten nicht mehr verkauft, da hätte es sich gelohnt noch offiziell einen Akku bei Apple zu kaufen, bevor er nicht mehr lieferbar ist. Und so hat die Akku-Austausch-Aktion für mich etwas gutes wie etwas schlechtes: Das schlechte ist, dass ich mein iBook für die kommenden vier bis sechs Wochen aus Sicherheitsgründen nur noch zu Hause und ohne Akku verwenden kann. (Wer verwendet schon einen Akku von dem er weiß, das er Feuergefährlich ist.) Das gute wiederum ist, das ich eben einen nigel-nagel-neuen Akku kostenlos als Ersatz für den alten bekomme. Und das genau zur richtigen Zeit. Na wer sich da nicht freut...
Ein großer Rüffel geht an dieser Stelle noch an Sony, die diesen Schlamassel mit einem unsauberen Produktionsprozess ihrer Lithium-Ionen (LiIon) Zellen, welche von Dell und Apple verwendet wurden, überhaupt erst ausgelöst haben. Irgendwie ist es mir unerklärlich, wie einem solchen Konzern ein solches Malheur überhaupt passieren kann, dass in einer Massenproduktion wie dieser regelmäßig und über lange Zeit metallische(!) Verunreinigungen in die Zellen gelangen konnten. Von Qualitätskontrolle scheinen die ja noch nichts gehört zu haben. Aber damit noch nicht genug, denn nachdem das Problem bekannt war wurde einfach weiter munter drauflos produziert, und erst einige Monate später der Produktionsprozess umgestellt. Das haben sie jetzt davon, und dem sowieso schon angekratzten Image von Sony war es bestimmt auch nicht gerade dienlich. Und dann gehen sie auch noch davon aus, dass Dell und Apple die Umtauschaktionen finanziell mit tragen werden. Ich bezweifle das mal stark. Alleine der eigene Imageschaden wiegt für die nämlich schon schwer genug.
Aber apropos Sony: Warum rufen die eigentlich die Akkus ihrer eigenen Vaio Notebook-Serie nicht auch zurück? Oder wurden dort etwa andere LiIon Zellen verwendet? Ein Schelm wer hier böses denkt...
-Daniel
Google Earth: Straßensuche in Deutschland funktioniert!
-Daniel
Apple stellt schnurlose Mighty Mouse vor
Besonders positiv aufgefallen ist mir die Möglichkeit eine oder zwei Batterien für den Betrieb einsetzten zu können. Auch wenn dies technisch problemlos möglich ist, habe ich diese Lösung sonst bisher noch nirgendwo entdecken können. Und viele Nutzer von schnurlosen Eingabegeräten kennen bestimmt diese Situation, wenn einem die Batterien ausgehen, und man ausgerechnet nur noch eine neue Batterie zur Verfügung stehen hat, was einem in der Regel dann einen Gang zum nächsten Supermarkt beschert. Mal wieder eine gut durchdachte Kleinigkeit ala Apple eben.
Ein schöner Nebeneffekt ist, dass einem bis auf den Strom vollständig über Funk angebundenen Mac mit moderner Maus nun nichts mehr im Wege steht. Der ein- oder andere hat da bestimmt schon sehnlichst drauf gewartet.
-Daniel
Das Studenten-Netzwerk: Studylounge.de
Da mir Vitamin B (Beziehungen) in allen meinen Lebenslagen schon immer einen guten Dienst erwiesen hat, kann ich euch allen da draußen diese Netzwerke nur wärmstens empfehlen. Mir als Student liegt Studylounge.de natürlich besonders am Herzen, weshalb ich auch hier an dieser Stelle alle (egal ob Student, fast-Student oder Alumni) ganz offiziell zu einer wahren Anmeldeorgie bei Studylounge auffordern möchte.
-Daniel
Dritter Platz!
MeinProf.de
Ein Blick auf die existierenden Bewertungen meiner Hochschule (FH Köln), hat meine Meinung weitestgehend bestätigt. So fallen die Bewertungen in ungefähr so aus, wie ich sie selber einschätzen würde, und natürlich auch schon selber fleißig bewertet habe.
Gerade für Studienanfänger dürfte sich Mein Prof. als eine wertvolle Ressource bei der Suche nach einer guten Hochschule erweisen, aber auch für die Wahl von Praktika, Wahlpflichtfächern oder der Wahl der richtigen Person für die Diplomarbeit mag ein Blick auf diese Seite nicht falsch sein. Und wer weiß, vielleicht kann man mit solch einer kollektiven Meinung ja wirklich etwas bewegen und zumindest einige Dozenten und Professoren nehmen sich ihre Bewertungen wirklich einmal zu Herzen. Bekannt zu sein scheint die Seite so weit, denn alle Professoren, die ich stichprobenartig auf die Seite angesprochen habe, kannten diese, und hatten auch ihre eigenen Bewertungen gelesen.
Tuet also Kund und beteiligt euch! Es gibt so einige Marotten, die es auszutreiben gilt...
-Daniel
Review: Damn! Why didn't I write that?

Nach diesen anfänglichen Unsicherheiten in den ersten Kapiteln folgt eine Qualität und Informationsdichte, wie ich sie von diesem Buch niemals erwartet hätte, und heraus kommt mein neuer Favorit der Sachbuch Schreiben ("Non-Fiction Writing") Bücher. Gerade auch durch seinen geringen Preis empfiehlt es sich sehr als Einsteigerbuch für all die Leute, den eben wahrhaftig beim lesen eines Buches schon einmal gedacht haben, dass man dieses hätte auch schreiben können.
Lesen Sie die hier die vollständige Rezension, und bestellen können Sie es gleich hier.
-Daniel
Das MacBook ist (endlich) da!
Ein wenig mit Sorgen betrachte ich das als "glänzend" beworbene Display. Mir graust es bei dem Gedanken, Apple könnte eines dieser Displaytypen verbaut haben, bei denen man schon bei der kleinsten Lichtquelle in der Umgebung eher sich selber, als den Inhalt des Displays sehen kann. Aber die ersten Testberichte werden bestimmt Aufschluss darüber geben. Und bei einer im Apple Store angekündigten Lieferzeit von 3-5 Tagen werden die ersten Berichte bestimmt schon im Laufe der nächsten Woche eintrudeln.
-Daniel
Think Free Office und Think Free Office Online
Think Free Office beinhaltet nicht nur einen Ersatz für Word, sondern verarbeitet auch Excel und Power Point Dateien. Und das nicht im herkömmlichen Sinn, so dass die Dateien einmalig konvertiert werden, sondern Think Free Office lädt, bearbeitet und speichert die Microsoft Formate, und das in einer Qualität und Detailtreue, dass es alles andere an "kompatiblen" Produkten in den Schatten stellt. Und das ganze auch noch zu einem unschlagbaren Preis von $50.
Für mich ist Think Free Office der ideale MS Office Ersatz. Gerade für mein iBook habe ich es bisher tunlichst vermieden Microsoft Produkte zu benutzen, weshalb mir eine gute Möglichkeit zum bearbeiten von Word und besonders Excel und Power Point Dateien bisher fehlte. (Pages & Co können Word Dateien zwar problemlos lesen, jedoch lässt das Speichern dann gerne mal das Chaos in der Datei ausbrechen. Besonders wenn man sie dann wieder an MS Office-Nutzer zurückgeben muss.)
Letzten Endes bin ich froh so lange mit dem Kauf des MS Office Suite gezögert zu haben. Mit Think Free Office habe ich nicht nur eine Menge Geld gespart, sondern auch bei weitem den Umfang an Funktionen (wenn natürlich auch nicht wirklich alle des Originals), den ich für das bearbeiten meiner Dokumente brauche. Zwar wird Think Free Office nur die Textverarbeitung meiner zweiten Wahl, Pages nutze ich sobald ich nicht Dateien mit Windows Leuten austauschen muss, wenn einem aber eben beide Anwendungen zur Verfügung stehen würde jeder Apple-Fan es wohl genauso machen.
Übrigens gibt es von Think Free Office nicht nur eine uneingeschränkte 30-Tage Testversion zum Download, sonder seit kurzem auch noch eine kostenlose Online-Variante. Zwar ist man hier in ein kleines Applet im Broser-Fenster eingeengt, aber um einfach nur eine Word-Datei anzusehen, zu bearbeiten oder nach PDF zu konvertieren ist es perfekt. Dazu bekommt man gleich noch 1 GB(!) Speicher auf dem Server dazu, wo man seine Dokumente lagern und von überall darauf zugreifen kann. Auch eine Funktion wofür man ansonsten viel Geld hinlegen müsste.
-Daniel
Google Earth Deutschland Update
Nun, hochauflösend meint leider immer noch nicht, dass man sich wie in manchen Teilen der USA die Autos in Nahaufnahme betrachten kann, aber immerhin ist der Kölner Dom jetzt endlich auch als Kölner Dom zu erkennen. Fehlt eigentlich nur noch, dass auch die Straßensuche innerhalb Deutschlands funktioniert. In großen Städten eine Straße zu finden ist bisweilen nämlich noch recht mühsam. Aber gut Ding will eben Weile haben, und so lange tut es das Java Karten-Applet von map24.de ja auch noch.
-Daniel
Altes NeXTSTEP-Video von Steve Jobs
Viel Spaß bei einem guten Schub Nostalgie...
-Daniel
Online Videorekorder
Nachdem ich nun einige Tage eifrig Test-Sendungen aufgenommen habe, darunter auch solche Mammut-Sendungen wie "Wetten, dass...?", kann ich mich definitiv nur positiv über diesen Service äußern. Die Aufnahmen sind alle vernünftig mit genügend Vor- und Nachlauf programmiert, so dass man auch nicht den Anfang oder das Ende einer Sendung verpasst, wenn sie mal etwas zu früh oder verspätet beginnt. (Okay, bei "Wetten, dass...?" fehlten am Ende einige Minuten, da hatte Tommy aber auch schon über eine viertel Stunde überzogen. Das ist sogar für ihn unüblich.) Die Qualität von Bild und Ton sind für Download-Videos OK, wobei laut dem gestrigen Newsletter für "Prime-Time" Aufnahmen zwischen 20 und 23 Uhr ab nächster Woche auch "High Quality Aufnahmen" zur Verfügung stehen sollen. Da bin ich ja mal gespannt was man sich hier unter "High Quality" vorstellen darf.
Bis die Aufnahmen letzten Endes zum Download zur Verfügung stehen vergehen leider einige Stunden. Nichts für Ungeduldige also, die die verpasste Serie gleich sehen wollen, wenn sie daheim ankommen. Aber später ist besser als gar nicht, und so stehen typischer weise die Aufnahmen des Vorabends am nächsten Morgen zur Verfügung, so dass die Downloads den Tag über laufen können. Apropos Downloads, da OnlineTVRecorder.com ein kostenloser Dienst ist, hat man regulär ein Limit von 2GB pro Tag für den direkten Download von deren Servern, was für Gelegenheits-Aufnahmen natürlich locker reichen sollte. Um den Download durchführen zu können muss man sich in eine Warteschlange einreihen, mit der die Betreiber die Anzahl der gleichzeitigen Downloads begrenzen. Das warten in der Warteschlange kann je nach Uhrzeit und Auslastung gerne schon mal eine halbe Stunde dauern, danach kommen die Downloads dann aber mit akzeptablen 85 KB/s über die Leitung. Um den Vorgang zu Beschleunigen kann man übrigens Download-Slots für ein paar Cent kaufen, wodurch man in der Warteschlange bevorzugt behandelt wird. Als weitere Alternative stehen dann noch Tauschbörsen-Links, sowie Mirrors von Freiwilligen zur Verfügung, wobei ich jedoch beiden Lösungen kein großes Vertrauen schenke. (Aus Tauschbörsen halte ich mich seit einiger Zeit ganz raus, und Dateien von wildfremden, unbekannten Servern zu laden behagt mir auch nicht besonders. Aber das mag natürlich jeder für sich entscheiden.)
Hat man die Aufnahme dann letzten Endes auf der Platte des heimischen Rechners muss er lediglich noch dekodiert werden. Wohl eine Art Schutzmaßnahme gegen unkontrollierte Verbreitung um die Fernsehsender zufrieden zu stellen. Das nötige Tool dafür gibt es für Windows, Linux und auch Macs, wenn auch zum Teil wie auf dem Mac zur Zeit nur als Kommandozeilen-Version. Nach dem dekodieren hat man dann jedoch eine normale Windows Media Datei, die man mit allen gängigen Playern abspielen kann.
Fazit: OnlineTVRecorder.com ist eine ziemlich praktische Alternative zum klassischen Videorekorder oder zum teuren DVD Rekorder. Egal ob man nur gelegentlich einmal etwas aufnehmen möchte, oder auch wenn man die Aufnahmen lieber auf dem Laptop unterwegs, oder auf iPod & Co schauen möchte. Nur bei der Qualität muss man ein paar Abstriche machen.
-Daniel
Homepage Redesign
Als Web-Editor habe ich mich nach langem hin und her (siehe Post vom 10. 2.) für RapidWeaver entschieden. RapidWeaver ist ein recht einfach zu bedienendes Tool, welches einem jedoch fast die volle Kontrolle überlässt, indem man selber Hand an HTML und CSS Dateien anlegen darf. Lange Zeit habe ich mit mir gekämpft, weil ich doch gerne iWeb benutzen würde. Letzten Endes habe ich mich dann aber doch dagegen entschieden, weil es in einigen Punkten einfach nicht meinen Bedarf decken kann. Vielleicht nächstes Jahr mit iWeb 2...
Um auf RapidWeaver zurück zu kommen, es ist für mich eine ziemlich gute Lösung für das was ich von einem Web-Editor erwarte. Man bastelt ein Theme, erzeugt Inhalts-Seiten und weist diesen ein Theme zu. Fertig. Möchte man an dem Theme etwas ändern oder ein anderes verwenden? Kein Problem, RapidWeaver kümmert sich darum. Für mich besonders interessant ist dann noch die Möglichkeit ein Blog aus RapidWeaver heraus zu pflegen, was (meiner Meinung nach) deutlich angenehmer ist als dies immer über ein Browser-Frontend zu tun. Leider gibt es im RapidWeaver Blog noch keine Permalinks, die Entwickler haben aber für die in wenigen Wochen erscheinende Version 3.5 schon Abhilfe versprochen. Wer diese auf meiner Seite also vermisst: Bitte ein wenig Geduld.
Genau so gespannt warte ich auf die kommende Version von RapidWeaver, weil sie endlich, und RapidWeaver damit als eins der ersten "preiswerten" Tools, Tabellen in den WYSIWYG-Seiten unterstützen soll. Das käme mir für die noch anstehende Überarbeitung der Buch-Rezensions-Seiten recht gelegen, die ich bisher im reinen HTML-Code übernommen habe. Also, ihr Jungs bei Realmac Software, Gas geben!
Viel Spaß beim Surfen auf der neuen Seite!
-Daniel
Internet-Zugangs-Chaos!
Aber oh je, wie hat sich der Markt hier doch in der letzten Zeit verändert. In diesem Chaos blickt doch kein Mensch mehr durch! Noch nicht einmal die Mobilfunk-Tarife können mehr bei dieser Fülle von Sternchen und Fussnoten noch mithalten, die man bei fast allen Flatrate-Anbietern um die Ohren gehauen bekommt. Okay, irgendwann habe ich es geschafft mich mit reichlich Zeit durch diesen schwer vergleichbaren Wust an Angeboten zur arbeiten, aber wer macht das schon gerne, und wer hat in der heutigen Zeit denn überhaupt noch die Zeit dazu? Geschweige denn, dass so gut wie alle Anbieter direkt auch den DSL Anschluss von der Telekom noch gleich dazu übernehmen wollen. ICH WILL DAS ABER NICHT! Hört ihr mich da draußen? Warum soll ich bei jedem Vertragswechsel auch immer gleich mit dem Anschluss umziehen und dann natürlich auch jedes mal gleich noch neue Anschlussgebühren bezahlen? Das ist doch wirklich verar***e am Kunden! Und dann auch noch die feste Bindung an den Anbieter für 24 Monate, bloß damit man mir die Hardware "umsonst" mit dabei geben kann. Dass ich alle zwei Jahre mein Handy austauschen möchte ist ja noch zu verstehen, aber meinen WLAN Router? Wozu? Schneller wird es dadurch trotzdem nicht, und auch ein 11 MBit System kommt schon großartig mit einem 1 MBit Internet-Anschluss zurecht.
Kurzum, viele der aktuellen Internet-Zugangs-Angebote empfinde ich einfach als eine Frechheit. Gar nicht zu sprechen von der Diskriminierung derer, die nicht in einer großen Stadt wohnen. (Und dabei wohne ich schon in einer Kreisstadt.) Was macht die Zugänge in den größeren Städten denn so viel (gut 50%) preiswerter? Das habe ich in mehreren Tagen Recherche nicht herausfinden können.
Letzten Endes bin ich heilfroh das Angebot von Meome gefunden zu haben. 6,90 EUR im Monat für eine Flatrate über meinen bestehenden 1 MBit Zugang bei der Telekom, keine Zwangsumstellung des DSL-Anschlusses UND dazu noch gleich nach zwei Monaten kündbar. Genau so wünsche ich mir das. Hardware gab es natürlich nicht dazu, aber wozu eben auch. Immerhin habe ich schon drei WLAN Router. Wozu also noch einen vierten bekommen?
Auf jeden Fall wünsche ich mir mehr Angebote wie das von Meome. Einfach, klar, keine Fallstricke und leicht zu kündigen. Danke.
-Daniel
Thinking in Java

Was lange dauert wird endlich gut, wie man so schön sagt. Aber wenn Bruce Eckel etwas veröffentlicht, dann ist es wohl durchdacht, und kein halb gekochter Brei, den der Autor womöglich selber noch gar nicht verstanden hat. Wer sich also eine Behandlung von Java 5 bis ins letzte Detail wünscht, der wird mit diesem Buch goldrichtig liegen.
-Daniel
Web-Editoren-Wahl für den Mac
So weit so gut, aber weder war ich mit Frontpage je ganz zu frieden, noch gibt es dafür eine brauchbare Mac Version. Wie einige Leser wohl schon aus meinen vorigen Blogs wissen werden, bin ich seit Spätsommer letzten Jahres stolzer Besitzer eines iBooks, und die Mac-Platform hat mich seit dem so überzeugt, dass sich mein Nutzungsverhalten eindeutig in Richtung des iBooks verschoben hat. So kommt es, dass der PC nur noch eingeschaltet ist, wenn er speziell für Dinge benötigt wird, die ich auf dem iBook nicht machen kann. Leider gehört bisher auch das aktualisieren der Homepage dazu, wodurch ich leider viel zu selten entsprechende Updates vornehme. Und aus diesem Grund stand schon seit einiger Zeit fest: Ich brauche einen auf dem Mac laufenden Web-Editor in der Machart von Frontpage. Nur welches Programm eignet sich am besten?
Wichtige Kriterien für mich sind:
- Ein automatisch generiertes Menü, welches keinen manuellen Pflegebedarf erzeugt, und wo man verschiedene Seiten als Unsichtbar markieren kann.
- Automatisierter FTP Upload direkt aus dem Programm
- WYSIWYG Funktionalität
- Rechtschreibkorrektur (OK, kein Problem bei den meisten Mac Anwendungen)
- Unterstützung für Tabellen, damit ich meine recht umfangreiche Buch-Review-Sektion via Copy & Paste übernehmen kann.
- Problemloses Einbinden von Bannern durch gezieltes Einfügen von HTML-Code sollte möglich sein.
Mein erster Blick fiel auf den Open Source Editor nvu, der für mich allerdings gleich nicht in Frage kam, weil er keine automatisch erzeugten Menüs unterstützt. Da ich sowieso das neue iLife Paket bei Apple bestellt hatte, war das neue iWeb der nächste, potenzielle Kandidat. Aber auch hier gab es recht schnell Ernüchterung: Kein automatischer Upload per FTP, es sei denn, man besitzt einen .Mac Account. (Ich besitze sogar tatsächlich einen, der kommt für den Betrieb meiner Homepage allerdings aus verschiedenen Gründen nicht in Frage.) Außerdem kann man zwar Tabellen importieren (erzeugen geht nicht), jedoch werden diese dann als Bilder dargestellt. Nicht wirklich Sinnvoll für eine größere Review-Sammlung! Auch das Einfügen von HTML-Code ist hier gar nicht möglich. Wirklich Schade, macht iWeb doch sonst einen wirklich ansprechenden Eindruck.
Das als "iWeb Killer" gehandelte RapidWeaver wurde mir dann von einem Arbeitskollegen empfohlen, und für einen kleinen Augenblick glaubte ich schon das für mich passende Programm gefunden zu haben. RapidWeaver macht wirklich einen hervorragenden Eindruck, und scheint auch tatsächlich alle meine Anforderungen zu unterstützen. Alle? Nein, leider fehlt gerade ein kleines aber wichtiges Detail, denn auch RapidWeaver unterstützt wieder keine Tabellen. Zwar könnte man diese mittels HTML-Code einfügen, aber gerade der Bereich der Buch-Reviews, also gerade der mit den Tabellen, wird von mir häufig einem Update unterzogen, und würde damit den größten Vorteil eines Web-Editors, nicht direkt mit HTML fummeln zu müssen, ad absurdum führen. Wirklich schade, wäre RapidWeaver als recht preiswertes Programm ansonsten doch genau das, was ich suche. Wobei eine kleine Hoffnung dann doch noch bleibt, denn es wird gemunkelt, dass die kommende Version 3.5 von RapidWeaver vielleicht Tabellen unterstützt. (Kann das vielleicht schon jemand bestätigen?)
Zu guter letzt habe ich noch einen Blick auf die Beta-Version von Sandvox geworfen, welche allerdings einen recht komplizierten und undurchdachten eindruck macht. Außerdem fehlen auch hier die nötigen Tabellen... Argh! Braucht die denn sonst niemand??? Fürs erste habe ich es an dieser Stelle aufgegeben. Der Wiederstand mir die "großen" Anwendungen anzusehen ist einfach noch zu groß.
Sollte irgend jemand Tipps oder Anregungen zu diesem Thema haben, so würde ich gerne davon hören! (Entweder per E-Mail an d.klein@hobsoft.de oder als Kommentar.)
-Daniel
The Black Art of Video Game Console Design

Wie auch immer, lange Jahre hat sich nun Andre LaMothe alleine mit Büchern rund um die Programmierung von Computerspielen beschäftigt, bis er vor einiger Zeit seine Liebe zu Hardware-Basteleien wiederentdeckt hat. (Er hat Mathematik, Informatik und Elektrotechnik studiert!) Und was macht ein kreativer Mensch wie er, wenn er seinen Hobbys frönt? Natürlich damit Geld verdienen!
Ich als Radio- & Fernsehtechniker hatte seit meiner Ausbildung ähnliche Ambitionen, welche allerdings im Laufe des Informatik-Studiums, wohl aus Mangel an Motivation, doch zusehends eingeschlafen sind. Da kam eine Community mit Forum und mit "Mister Motivator" LaMothe, der auch selber regelmäßig in seinem Forum Fragen beantwortet, recht gelegen, und seit dem habe ich auch wieder die eine oder andere Stunde mit Experimentieren und mit dem Lötkolben in der Hand verbracht.
Vor einigen Tagen war es dann so weit, und ich hielt Andres neuestes Buch "The Black Art of Video Game Console Design" in Händen. Im Grunde eine überarbeite Version des Handbuchs, welches mit seiner Konsole geliefert wird. Und was soll ich sagen, ich habe noch nie ein besseres Buch über Digitaltechnik gesehen. Jeder der sich für Digitaltechnik oder Mikroprozessortechnik interessiert, sich schon einmal gefragt hat wie denn eine Xbox eigentlich aufgebaut ist, oder wer auch einfach nur einmal Prozessoren ohne Zaun und doppelten Boden direkt in Maschinensprache programmieren will, für den ist Andres neuestes Buch der ideale Einstieg. Und auch für alte "Techniker-Hasen" wie mich ist es eine ideale Ergänzung. Mein erster Gedanke, als ich die ersten Seiten gelesen hatte, war: "Warum konnte es so ein Buch nicht schon zur Zeit meiner Ausbildung geben?" Mit einem solchen wäre sie mir bestimmt einfacher gefallen, und vor allem: Sie hätte mehr Spaß gemacht! (Wobei ich die Ausbildung auch damals schon als nicht wirklich schwer empfunden habe. Aber wirklich leicht verständliche Literatur habe ich als Bücherfan doch immer vermisst.)
Also, zugreifen, anschauen, Fan werden!
-Daniel
