BenQ-Siemens Emulators back for Download

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As a follow-up to my last post, I just noticed that the people over at rc-portal.com have made several of the latest BenQ-Siemens emulators available here. A lot of drivers, manuals and other related stuff also is available. Just use the menu on the left to browse the content.

Some of the pages do not seem to be available in English (yet), so just click through if in doubt, most of the content is.

While I'm not sure about the legality of this, I really hope they checked it, I'm quite happy that someone did gather all this and put it back online. Thanks a lot guys! Happy

-Daniel
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BenQ-Siemens Developer Portal is Offline, Forum remains available

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As Java ME developers may have noticed, BenQ Mobile (formerly known as Siemens Mobile) went into bankruptcy late last year. Unfortunately no new investors could be found, so all employees have been laid off and the operations have been shut down by now. (I knew a few of the employees in person. I wish you all the best and feel with you.)

As one of the latest moves also the websites went offline now. Unfortunately this also includes the Developer Portal, which really is a big loss. I hope someone saved some of the available emulators and docs. I didn't, but hopefully I'll have some somewhere on a backup CD.

Fortunately the Developer Forum could be saved. (Loosing it would probably have been an even bigger loss than the Developer Portal itself.) I just got word from Siemens Networks that they, who co-used the same forum with BenQ Mobile before, have taken over the full forum, including all J2ME/Java ME related posts. And they also promised to keep the existing content available, so that all sections can still be accessed and actively used.

The forum can be accessed via Siemens Networks' IMS Developer Program. Re-registration may be required, but I could easily log in using my old BenQ Mobile/Siemens account.

Reaching the J2ME sections is a bit complicated: After login into the IMS Developer Program, choose "Community Forum" and follow the "here" link to enter the forum. You now only see the IMS sections. In order to see the J2ME sections choose one of the IMS sections and then click the "Community Forum" link at the top left.

I'm looking forward to see you at the good old forum... Happy

-Daniel

P.S: This blog remains a German language blog. I'll switch back to German next time. But as always, please feel free to post comments in English, too.
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Neue Fake-Mail Wellen

Die letzten Berichte über Fake-Mails von der GEZ und dem BKA sind noch nicht ganz ausgeklungen, da schwappen schon wieder neue Wellen in die heimischen Postfächer. Dieses mal hat es IKEA, Amazon und Paypal erwischt.

Auffällig ist, dass in den neuen Mails zunehmend versucht wird starken Druck auf den Empfänger auszuüben, indem gleich am Anfang der Mail darauf hingewiesen wird, dass man Einspruch gegen den hypothetischen Einkauf einlegen könne, aber nur wenn man "rechtzeitig" reagiere, ohne dann eine genaue Frist zu nennen. Das soll den Leser wohl dazu verleiten noch nicht einmal den Rest der E-Mail zu lesen, und stattdessen gleich auf die Angebliche Rechnung mit den Details zu klicken. Natürlich sollte man diesem Schema tunlichst nicht folgen. Wie üblich enthüllt nämlich ein gründlicher Blick auf die Mails wiedereinmal, dass es eben wirklich Fakes sind.

Der Autor der IKEA-Mails zum Beispiel hat es sich ganz einfach gemacht. Betrachtet man nämlich das Ende dieser Mail, so kommt es dem Leser dieses Blogs doch bestimmt schon bekannt vor...

IKEA Fake Mail

Der Herr Zumwinkel also wieder. Den hatten wir doch letztlich schonmal.

Zudem werfe man einen Blick auf die Absender-Adresse der Mail: billy.regal@ikea.de
Haha, wie lustig. Der Absender hat wirklich Humor! Muss ich da noch mehr sagen? Winking

Schwieriger als Fake zu entlarven war die angebliche Bestellbestätigung von Amazon.de, denn direkte Fehler sind in dieser Mail nicht zu erkennen. Lediglich die Kombination aus Absenderadresse "bestellung273@amazon.de" und "MR. Richey" als Namen des Absenders lassen aufhorchen. Besonders einer solchen Absenderadresse würde ich grundsätzlich nicht trauen. Warum sollte Amazon solche Zahlencodes benutzen, erst recht wenn diese Mail direkt von einem spezifischen Kundenberater kommen soll? Das macht irgendwie keinen Sinn.

Amazon Fake Mail

Stammkunden wäre der Fake wohl eher aufgefallen, immerhin sieht diese Mail vollkommen anders aus als es echte Bestellbestätigungen. Besonders auffällig ist hier das im Fließtext erwähnte Produkt. Eine in dieser Art geschriebene Mail von einem Bestellsystem zu bekommen ist eher unüblich, sieht die Mail doch wie vollständig von Hand geschriebene aus. Auch stellt Amazon keine separaten Rechnung per Post zu, wie in der Mail behauptet, sondern legt diese den Lieferungen bei. Bei Anbietern des Amazon Marketplace ist das nicht anders.

Ist man tatsächlich Kunde eines solchen Online-Händlers, dann bleibt einem heute auch immer öfter online der Blick in das entsprechende Kundenkonto. Nicht nur Amazon.de bietet einen solchen Service, sondern auch viele andere.

Paypal Fake Mail

Im Gegensatz zu den anderen Mails bin ich von der Paypal-Bestätigung selber einen Augenblick irritiert gewesen, immerhin sieht die Mail auf den ersten Blick tatsächlich täuschend echt aus. Teilweise scheint sie die direkte Kopie einer echten Paypal-Bestätigung zu sein. Auch ein Blick auf den Absender half hier nicht weiter, wurde hier doch tatsächlich die wirklich von Paypal benutze E-Mail-Adresse eingetragen. Leider ermöglichen die heutigen Mailsysteme es einen beliebigen Absender einzutragen, weshalb man dieser Angabe sowieso nicht trauen kann. So hilft uns dieses mal nur ein Blick in den so genannten "erweiterten Header" der E-Mail, den man sich in jeder vernünftigen E-Mail Anwendung anzeigen lassen kann.

Erweiterter Header Paypal Fake Mail

Ein Blick auf die "Received" und "Message-Id" Tags zeigt uns, dass diese Mail keineswegs von Paypal, sondern vom Mailserver der Domain "sxmufyc.edu.cn" gekommen ist. Bei privaten Mails bedeutet dies leider nichts, denn wer weiß wo sein Gegenüber seinen E-Mail Account betreibt. Bei großen Firmen jedoch ist es ein Indikator für einen Fake. Immerhin würde Paypal bestimmt nicht regulär seine Mails über eine Kanadische Bildungsdomain versenden, was der oben genannte Server mit der Endung "edu.cn" aber andeutet.

Paypal Fake Link

Als letztes sei noch auf einen klassischen Fake-Link in der Paypal-Fake-Mail hingewiesen. Schaut man sich den, übrigens in den Original-Mails nicht vorhandenen, "Dispute Transaction" (Transaktion Anfechten) Link etwas genauer an, dann fällt einem auf, dass dieser gar nicht zur Paypal Homepage zeigt, sondern ebenfalls auf einen ganz anderen Server. Das oben gezeigte Popup mit dem echten Link erhält man in der Regel, wenn man mit der Maus über den fraglichen Link fährt ohne diesen anzuklicken. Gerade bei solch seltsamen Servern, wie dem oben gezeigten, sollte Vorsicht geboten sein. Wer weiß, was sich auf dieser Seite verbirgt, und zum einfachen ausprobieren sind übliche Windows-Systeme leider viel zu anfällig. Als lieber: Finger weg!

Manchmal muss man übrigens ziemlich genau hinschauen um erkennen zu können, dass es sich wirklich nicht um den gewünschten Server handelt. Welche Dinge hierbei zu beachten sind behandele ich aber ein anderes mal.

-Daniel

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Gefälschte Mails vom BKA

Mein Hinweis auf gefälschte Rechnungen der GEZ ist gerade einige Tage alt, da kommt schon die nächste Welle von E-Mail-Fälschungen daher. Dieses mal hat es das Bundeskriminalamt (BKA) erwischt, und sogar die Qualität der Mail ist in diesem Fall erstaunlich hoch. So finden sich keine ersichtlichen Falschaussagen im Text, lediglich ein überflüssiges Wort im vorletzten Satz zeugt davon, dass der Text vor dem Versand wohl nicht vernünftig durchgelesen worden ist. Aber das passiert auch einem wirklichen E-Mail-Schreiber einmal, weshalb man sich daran nicht aufhängen sollte.

BKAmail1

Das Referat LS 2 des BKA in Wiesbaden gibt es tatsächlich (siehe hier), auch einen Herrn Stock gibt es beim BKA. (Jürgen Stock ist einer der beiden Vizepräsidenten des BKA. Siehe Wikipedia-Link.) Die Telefonnummer ist Herrn Stock ohne einen Test, von dem man tunlichst absehen sollte, das arme BKA kann sich vor Anrufen bestimmt kaum noch retten, nicht definitiv zuzuordnen. Aber lassen wir das einfach mal außen vor.

Etwas seltsam sieht meines Erachtens die E-Mail-Adresse des BKA aus. Entweder die Trojaner/Spam-Versender haben diese erfunden, oder das BKA benutzt tatsächlich sehr künstlich aussehende E-Mail-Adressen. Die persönliche Adresse von Herrn Stock ist es jedenfalls nicht. Zwar nenne ich diese sicherheitshalber hier lieber nicht, via Google ist sie jedoch problemlos in Erfahrung zu bringen.

Besonderer Aufmerksamkeit bedarf es des im Fließtext erwähnten Anhangs, der angeblich ausdruckbar sein soll. Aber nicht nur der Name der angehängten Datei sieht verdächtig aus, die verwendete Zahl scheint komplett aus dem Kontext gerissen zu sein, was mich generell stutzig werden ließe, sondern auch die Endung ist ein 100%iger Hinweis auf einen Virus oder einen Trojaner. Immerhin werden mit der Endung ".exe" die Ausführbaren Dateien (also Programme) unter Windows bezeichnet. Von einem druckbaren Dokument ist hier weit und breit nichts sehen.

Bei manchen E-Mail Anwendungen (und Betriebssystemen) ist es übrigens nötig, das Zeigen von Dateiendungen einzuschalten, damit man eben diese Endungen wie ".exe" oder ".pdf" überhaupt angezeigt bekommt. Der im obigen Bild gezeigte Anhang würde sonst nur als "9286848" sichtbar sein, und wäre so nicht zweifelsfrei als Virus/Trojaner zu identifizieren. Stellen Sie also unbedingt sicher, dass Ihr System entsprechend konfiguriert ist.

Zu guter Letzt hat mich noch die genannte IP-Adresse stutzig gemacht. Jeder, der sich im Internet bewegt, hat eine solche. In der Regel gehören diese zu einem ganzen Pool von IP-Adressen, die Ihrem jeweiligen Internet-Provider, oder dessen Partner, zugeordnet sind, und von denen Sie in der Regel zufällig und wechselnd eine zugeordnet bekommen. Welchem Internet-Provider Ihre aktuelle IP-Adresse gehört, das lässt sich problemlos, und ohne die eigene IP-Adresse selber ermitteln zu müssen, auf der folgenden Seite feststellen: http://www.schwarzl.at/ipcheck.html

Wie man sieht, wird die eigene IP-Adresse automatisch eingetragen. Man muss nur noch mit "Abfrage ausfueren" bestätigen, und die so genannte WHOIS-Abfrage der IP-Adresse wird ausgeführt und angezeigt. Hier ein Ausschnitt aus meiner Abfrage:

WHOISFreenet

Der gezeigte IP-Adressenbereich von 89.59.128.0 bis 89.59.128.255 ist der freenet Cityline GmbH zugeordnet, die der Dienstleister für meinen Internet-Provider Meome ist. Ruft man nun den WHOIS-Eintrag der IP-Adresse aus der E-Mail ab (ohne weitere Eingabe mit diesem Link), dann zeigt sich folgendes Bild:

SchlundIP

Man sieht, dass diese IP-Adresse zur Schlund + Partner AG gehört, und sofern ich nicht innerhalb der letzten Zeit meinen Internet-Provider gewechselt habe, was nicht der Fall ist, dann ist hier eindeutig etwas faul.

Fazit: Wieder einmal haben wir eine Trojaner-Mail durch Nachdenken und ein wenig Recherche eindeutig als Fälschung überführt. Glauben Sie also nicht allem, was in Ihrem Briefkasten landet. Wenn es wichtig ist, wie bei echter Post vom BKA zum Beispiel, wird der Absender außerdem bestimmt nicht nur per E-Mail Kontakt mit Ihnen aufnehmen. Dafür ist das Medium E-Mail eben -leider- einfach zu unsicher (geworden).

-Daniel

P.S: Das BKA hat selber auch einen Hinweis zu den gefälschten E-Mails auf Ihrer Homepage veröffentlicht.

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Gefälschte GEZ Rechnungen

Seit einigen Tagen trudeln wieder einmal reihenweise E-Mails mit fast exakt dem selben Inhalt in meiner Mailbox ein... Die Stunde der Trojaner-Mail-Flut hat also erneut geschlagen. Und dieses mal hat es die GEZ erwischt, was dem ganzen irgendwie eine gewisse Tragik verleiht, ist doch gerade die GEZ immer wieder durch ihre fragwürdigen Akquise- und Kontrollverfahren aufgefallen. Aber darauf möchte ich heute gar nicht eingehen, sondern mich auf die Trojaner-Mails konzentrieren, die dieser Tage wieder so eifrig unterwegs sind. Benutzt man nämlich seinen gesunden Menschenverstand, dann fallen einen beim betrachten dieser Mails so einige Ungereimtheiten auf.

Als erstes möchte ich einmal bemerken, dass mir bisher niemand, ich wiederhole, niemand bekannt ist, der Initiativ-E-Mails von der GEZ, in welcher Form auch immer, erhalten hat. Soll heißen: Wenn die GEZ bisher etwas zu sagen hatte, dann per normaler Post und dazu noch mit einem ziemlich bissigen Ton. (Der Ton in den E-Mails ist tatsächlich eher freundlich gehalten.) Auch ist es unüblich, dass man von der GEZ monatliche Rechnungen, und dann auch noch über horrende Summen erhält, ist man doch zur regelmäßigen Zahlung verpflichtet.

Dem ganzen aber noch nicht genug, liest man nämlich die Mail bis zum Ende, dann fällt einem folgender letzter Absatz auf:

GEZ1

Aaaaah ja. Man beachte besonders den letzten Satz. Die Aussage, dass nur Leute betroffen seien, die bisher weniger als zwei Rundfunkgeräte angemeldet haben, ist definitiv faktisch falsch. Klassisch für Trojaner-Mails übrigens. Ich kann mich an keine erinnern, bei denen nicht zumindest ein auffälliger Fehler zu finden gewesen wäre. Ein Fakt, den man sich unbedingt merken sollte.

Aber es geht noch weiter. Betrachten wir den Fuß der besagten E-Mail:

GEZ2

Mmmmh. "Dr. Klaus Zumwinkel" kommt mir irgendwie bekannt vor, mag sich so mancher denken. Klar, nur hat dieser aber auch wirklich rein gar nichts mit der GEZ zu tun, sondern ist seines Zeichens Vorstandsvorsitzender der Deutschen Post AG. (Wikipedia-Link) Die restlichen Daten (Handelsregistereintrag und Umsatzsteuer-Id) passen dann noch nicht einmal zu Herrn Zumwinkel, so gehört der Handelsregistereintrag "HRB 12903" in Koblenz zur Firma WOLFF GmbH aus Brohl. (Kostenlos nachzuschlagen unter www.handelsregister.de) Die Herkunft der Umsatzsteuer-Id war auf die schnelle nicht zu klären, was nach der aktuellen Sachlage aber auch nicht mehr nötig zu sein scheint. Happy

Fazit: Wenn man mit ein wenig mit ein wenig Verständnis an unübliche E-Mails herangeht, dann sollte man auch keine Probleme mit Viren, Trojanern und Phishing-Mails haben. Meistens entlarven diese sich durch Unregelmäßigkeiten oder falsche Details problemlos von selbst, und das schon bevor man überhaupt daran denken sollte den Anhang zu öffnen. Man muss eben einfach nur etwas genauer hinschauen, und zur Not weiß bestimmt auch Google noch Rat.

-Daniel

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ACECAD DigiMemo A501

502
Sam Nova berichtet auf seinem Blog von seinen ersten Erfahrungen mit dem ACECAD DigiMemo A501, einem digitalen Notizblock. (Auf der Homepage von ACECAD findet man nur den Nachfolger(?) A502.) Die Bezeichnung "digitaler Notizblock" ist ein wenig irreführend, denn es handelt sich im Prinzip um ein Klemmbrett mit einem normalen Notizblock darauf. Jedoch werden die Notizen, die man auf diesem Block macht, zusätzlich digital gespeichert und können später auf den PC übertragen und dort dann überarbeitet und archiviert werden.

Mein erster Gedanke dazu war: "Mein Gott, wie einfach wäre das Studium mit so etwas gewesen!" In der Tat kann ich mir sehr gut vorstellen, dass gerade Studenten solch einen digitalen Notizblock lieben würden. Wie oft habe ich da gesessen und den Wust der Notizen sortiert, die man so im Laufe der hektischen Tage in seine College-Blöcke gekritzelt hat. Schlimmer war es jedoch, wenn man klassisch in Zeitnot für eine Klausur am lernen war aber partout die eine Notiz oder Übung nicht finden konnte, obwohl man genau wusste, dass man diese kürzlich noch in der Hand gehabt hatte. All das hätte man sich mit einem digitalen Ablagesystem ziemlich einfach sparen können. Aber wie so etwas nunmal ist, die passenden Tools findet man immer erst nachher… Winking

Dem 80 Euro teuren DigiMemo A501 liegt leider keine Schrifterkennungssoftware (OCR) bei, was bei dem Preis aber auch nicht wirklich zu erwarten ist, potenziell sollte man die mit dem Gerät erstellten Notizen, eine vernünftige Handschrift vorausgesetzt (Winking), aber mit zusätzlicher Software problemlos umsetzen lassen können.

Angemerkt sei noch, dass der mitgelieferte Stift, und nur dieser kann benutzt werden, da er für die Digitalisierungsfunktion unerlässlich ist, recht fest auf das Papier gedrückt werden muss, damit er das geschriebene auch digital erfasst. Gerade für Vielschreiber könnte dies leider schon das K.O.-Kriterium bedeuten, denn gerade die Leichtgängigkeit eines Schreibgerätes ist oft Voraussetzung Nummer eins bei der Auswahl. So schreibe ich schon seit langem praktisch nur noch mit leichtgängigen Gelschreibern. (Mein Favorit ist der besonders leichtgängige und angenehm in der Hand liegende Dr. Grip Gel von Pilot.) Sofort zugreifen werde ich bei diesem Produkt deshalb bestimmt nicht. Aber ob und wie sich das DigiMemo A501 im Praxistest schlägt wird Sam uns bestimmt in einigen Wochen berichten können. Und bis dahin bleibe ich meinen Moleskines treu, die schon seit über einem Jahr meine ständigen (Notizen-) Begleiter sind.

-Daniel
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Scrivener 1.0 verfügbar

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Seit einigen Tagen ist Scrivener offiziell in Version 1.0 verfügbar. Scrivener ist ein Tool für Autoren und Schreiber jeder Art, oder für die, die es gerne werden möchten. Happy Es unterstützt die baumartige Organisation eines Projekts, bietet Unterstützung von RTFD (RTF mit Anhängen wie zum Beispiel Bilder), bringt ein Outlining-Tool gleich mit und hat eine hübsche Funktion, mit der man sich seine Projektteile in Form von Notizzetteln auf einem "Kork-Board" festpinnen und mit einem Kommentar versehen kann. Neben mehreren Möglichkeiten für Notizen, einer hilfreichen Splitscreen-Funktion, sowie einem äußerst gut gelungenen Vollbildmodus, bringt Scrivener auch Unterstützung für den Export in einige interessante Dateiformate mittels dem eingebauten "MultiMarkDown" genannten System mit. Dieses unterstützt beispielsweise die Konvertierung nach LaTeX, was manchen Leuten ganz gelegen kommen dürfte, muss man sich doch so deutlich weniger mit dem Syntax von LaTeX auseinandersetzen während man schreibt, und doch hat man für die spätere Verarbeitung die selben Vorteile, wie man sie von LaTeX gewohnt ist.

In meiner Schreibroutine hat Scrivener das deutlich weniger flexible CopyWrite schon seit einigen Wochen abgelöst, welches im direkten Vergleich schon fast wie ein simpler Texteditor aussieht. Auch gibt es rund um Scrivener jetzt schon eine große Fangemeinde, welche aktiv im Literatur & Latte Forum Scrivener-Features diskutiert. Scrivener-Entwickler Keith Blount steht dort regelmäßig Rede & Antwort und diskutiert auch gerne einmal Entscheidungen für und wider mancher Features, nimmt aber auch gerne Anregungen und Vorschläge für die zukünftige Entwicklung entgegen.

Scrivener ist als Universal Binary für Mac OS X 10.4 und höher verfügbar und kostet $34,99. Eine 30 Tage Testversion steht auf der Literature & Latte Homepage zur Verfügung.

-Daniel
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Nokia bietet Firmware-Updates online an

Wie zum Beispiel von Heise Online berichtet, bietet Nokia seit einigen Tagen Firmwareupdates für einige ihrer Mobiltelefone online zum Selbstupdate an. „Endlich“, wird so mancher Nokia Kunde stöhnen, hat sich der Marktführer doch lange diesem Trend widersetzt und die Kunden weiterhin zu den Service-Centern komplimentiert, wo der Besuch regelmäßig in Diskussionen über Garantiefälle, Bugs die Kostenübernahme ausartete. Typisch Marktführer, könnte man denken. Immerhin sieht es bei der europäischen Konkurrenz schon lange anders aus. Die leider vor dem vollständigen Aus stehende BenQ Mobile (ex Siemens Mobile) bot einen solchen Service beispielsweise bereits seit Jahren, und auch SonyEricsson ist nicht erst seit gestern dabei. Jetzt hat Nokia also auch endlich nachgezogen. Bleibt nur noch zu hoffen, dass dies auch beibehalten wird, und dass die Hersteller aus Fernost letztendlich auch noch auf den Zug aufspringen.

-Daniel
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Woran ich in der letzten Zeit gearbeitet habe...

[Session started at 2007-01-15 18:33:45 +0100.]
Pura Experimental Java Virtual Machine v0.03 - (c) 2007 Daniel Klein
Parsing VM parameters...
Classpath: .:~/Desktop:/Volumes/iDisk/Documents/work/diplom/prototype/mac/Pura/lib:
/Volumes/iDisk/Documents/work/diplom/prototype/mac/Pura/:
/Volumes/iDisk/Documents/work/diplom/prototype/mac/Pura/testclasses:./testclasses
Initializing Method Area...
Loading class Test
file class loader is loading class Test
Looking for file ./Test.class... Not Found.
Looking for file ~/Desktop/Test.class... Not Found.
Looking for file /Volumes/iDisk/Documents/work/diplom/prototype/mac/Pura/lib/Test.class... Not Found.
Looking for file /Volumes/iDisk/Documents/work/diplom/prototype/mac/Pura/Test.class... Not Found.
Looking for file /Volumes/iDisk/Documents/work/diplom/prototype/mac/Pura/testclasses/Test.class... Found!
class size is 268 bytes
Parsing class data...
Magic: 0xCAFEBABE
major version: 49
minor version: 0
Number of constant pool entries: 14
1: CONSTANT_Methodref <#3, #12>
2: CONSTANT_Class <#13>
3: CONSTANT_Class <#14>
4: CONSTANT_Utf8 ""
5: CONSTANT_Utf8 "()V"
6: CONSTANT_Utf8 "Code"
7: CONSTANT_Utf8 "LineNumberTable"
8: CONSTANT_Utf8 "main"
9: CONSTANT_Utf8 "([Ljava/lang/String; )I"
10: CONSTANT_Utf8 "SourceFile"
11: CONSTANT_Utf8 "Test.java"
12: CONSTANT_NameAndType <#4, #5>
13: CONSTANT_Utf8 "Test"
14: CONSTANT_Utf8 "java/lang/Object"
Interfaces: 0
Fields: 0
Creating class instance variable table with 0 entries.
Creating instance variable table with 0 entries.
Methods: 2
Method: <#4, #5> attributes: 1
Method: <#8, #9> attributes: 1
Attributes: 1
Attribute: <#10>, 2 bytes
Done parsing class data.
Cleaning up file class loader structure
Creating stack with a size of 1048576 bytes.
Pushing new stack frame.
Executing method Test.main([Ljava/lang/String; )I...
Executing ICONST_2
Executing ISTORE_1
     Storing integer 2 from the stack into slot 1.
Executing ICONST_3
Executing ISTORE_2
     Storing integer 3 from the stack into slot 2.
Executing ILOAD_1
     Loading integer 2 from slot 1.
Executing ILOAD_2
     Loading integer 3 from slot 2.
Executing IADD
     Adding 3 and 2, result is 5.
Executing IRETURN
Unsupported opcode IRETURN!
Error: Execution haltet.

Ist noch nicht viel, aber ein Anfang. Zu sehen das etwas läuft ist einfach das größte! Happy

-Daniel
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Apple stellt iPhone vor

iphone
Die Gerüchteküche hat sich in den vergangenen Tagen förmlich mit Meldungen zu potenziellen neuen Produkten überschlagen, die am Dienstag vorgestellt werden sollten, und doch hat Apple es einmal mehr geschafft alle Fans und die gesamten Medien und Analysten komplett zu überraschen. Nach einer kleinen Einführung machte Apple-Chef Steve Jobs ziemlich schnell klar, dass es an diesem Tag -keine- Neuigkeiten zum Mac zu verkünden gab. Software mit eingeschlossen. Verwunderung machte sich breit, hatte man doch besonders in Puncto Software viel erwartet. iWork und iLife 07 sind fällig, die Veröffentlichung von Mac OS X 10.5 Leopard steht vor der Tür. Irgendwie dünkt dem geneigten Fan jetzt schon, dass es bald wohl noch eine weitere Veranstaltung von Apple geben wird, hatte Jobs in der letzten Keynote doch von einem Leopard-Release im ersten Quartal 2007 gesprochen. Lassen wir uns überraschen, lange werden wir bestimmt nicht warten müssen.

Wie auch immer, nachdem geklärt war, was nicht an die Reihe kommt, ging es mit einem Update zum schon im letzten Herbst angekündigten iTV weiter. Es bleibt beim schon angekündigten Preis von $299 (€ 299), bestellbar ab sofort und ab Februar lieferbar. Interessant waren die Details, über die Jobs dieses mal etwas genauer sprach. So bringt iTV, dessen offizieller Name nun „Apple TV“ lautet, eine 40GB Festplatte mit, unterstützt WLAN nach dem neuen 802.11n Standard und streamt entweder wie angekündigt von bis zu 5 PCs oder Macs, oder es lädt sich seine Daten direkt aus dem Internet. In iTunes synchronisiert man es wie einen iPod, so hat man die übliche Kontrolle über den gewünschten Inhalt. Apple TV unterstützt alle Fernseher von PAL bis zu 720p HDTV über HDMI oder Component Video und bringt die schon bekannte Apple Remote Fernbedienung mit.

Das Kapitel Apple TV zufriedenstellend abgehakt kam Jobs nun auf die Gerüchteküche zu sprechen, und dann ließ er die Bombe platzen: Apple stelle an diesem Tag vor:

- Einen Widescreen iPod
- Ein Mobiltelefon
- Und einen Communicator

Die Menge raste schon, doch ein Fünkchen zur ganzen Wahrheit fehlte noch… Das alles kommt in einem Gerät!

Und wahrhaftig, nach einer zweieinhalbjährigen Entwicklungszeit hat Apple ein bahnbrechendes erstes Mobiltelefon-Produkt vorgestellt, so wie es keiner erwartet hat. Nur 11,5 mm dick unterstützt es GSM+EDGE, WLAN und Bluetooth 2.0 EDR, eine zwei Megapixel Kamera, und hat einen fast vollflächigen, hochauflösenden Bildschirm, der nur von einer einzigen Taste gesäumt ist. Neben dieser „Home“ genannten Taste zum Aufruf des Hauptmenüs erfolgt die restliche Bedienung vollständig über einen neuartigen Touchscreen, welches Apple Multitouch nennt. Kein Stylus ist hierfür nötig, zur Bedienung verwendet man einzig und allein seine Finger, und wie der Name schon suggeriert nicht nur einen, denn auch Eingaben mit mehreren Fingern werden erkannt. Das System ist sehr intuitiv zu werden, so benutzt man seine Finger so, wie man sie auch in der realen Welt benutzen würde. Möchte man zum Beispiel durch eine Liste scrollen, so streicht man einfach mit dem Finger über das Display, und schon bewegt sich der Inhalt mit einer sauberen Animation in die entsprechende Richtung. Bilder blättert man weiter wie wenn man eine Buchseite umschlägt, und Alben dreht man um einen Titel zu wählen. Das Look & Feel des Systems ist einfach phantastisch, und nur schwer mit Worten wiederzugeben.

Aber dem war noch nicht genug, so überschlug sich Jobs förmlich mit dem präsentieren von neuen Features. Ein Näherungssensor schaltet beispielsweise das Display sowie den Touchscreen ab, sobald man das Gerät an das Ohr hält. Das spart einerseits Strom, und verhindert so versehentliche Eingaben während dem Telefonat. Ein weiterer Sensor misst die Umgebungshelligkeit, ähnlich wie es bei der Tastaturbeleuchtung der PowerBooks und MacBook Pro gemacht wird, und regelt daraufhin die Helligkeit des Displays. Ein Accelerometer stellt fest ob das Gerät gedreht wird, und schaltet so jederzeit automatisch zwischen normaler und Breitwandansicht um, wenn das Gerät gedreht wird.

Auch auf Software-Seite überzeugt Apples Mobiltelefondebüt. Neben einer umfangreichen iPod-Funktionalität inklusive Cover-Flow zeigte Jobs das Adressbuch, den Kalender, Fotos, Widgets, POP3, IMAP, und IMAP „push“ E-Mail, Rich Text E-Mail und einen vollständigen Safari Webbrowser, und das mit bisher auf einem Mobiltelefon ungesehener Eleganz, Einfachheit und Geschwindigkeit.

Technisch setzt die iPhone-Software laut Jobs auf Mac OS X auf, wobei er jedoch hier keine weiteren Details nannte. Er betonte jedoch, dass viele der auf dem Desktop üblichen Bibliotheken wie Cocoa(!), Core Animation(!!), Sound, Video, etc, etc unterstützt würden. Ob das aber auch heißt, dass man das iPhone mit selbst geschriebenen Anwendungen erweitern kann, dass ließ er leider offen. Im Grunde dürfte Apple hier jedoch keine große Wahl haben, ist die Konkurrenz doch hier grundsätzlich sehr offen, was die Dokumentation von Programmierschnittstellen angeht. Die nächsten Monate werden es wohl zeigen.

Die Laufzeit wird mit 5 Stunden im Normalbetrieb (Surfen, E-Mails, Video) und mit 16 Stunden beim Musik hören angegeben. Angeboten wird das iPhone in den USA ab Juni, vorher muss es aber noch von der FCC zugelassen werden. Zur Verfügung stehen wird es in einer 4GB Version für $ 499 und in einer 8GB Version für $ 599, allerdings nur inklusive einem zweijährigen Cingular Vertrag. In Europa soll es im vierten Quartal 2007 erhältlich sein, und in Asien letztlich in 2008. Ob und wie in Europa ebenfalls exklusiv mit einem Netzbetreiber zusammengearbeitet werden wird blieb leider ebenfalls offen.

Fazit: Auch wenn ich ein wenig verwundert über das vollständige fehlen von Softwareankündigungen war, so bin ich doch sehr positiv von der Keynote und vom iPhone überrascht. Es scheint schier unglaublich, was Apple dort auf kleinstem Raum alles integriert hat, und mit solch einem furiosen Einstieg Apples in den Mobiltelefonmarkt hat wohl niemand gerechnet. In puncto Design, Ausstattung und Bedienbarkeit wird das iPhone bestimmt ein Renner, auch wenn es nicht gerade günstig sein wird. Und „there‘s more to come“, wie Steve Jobs nebenbei noch erwähnte. Wer weiß, vielleicht macht es Apple ja wie bei den iPods: Erst die großen und teuren Geräte, später dann die günstigen für die Massen. Ich auf jeden Fall weiß jetzt schon welches Obst auf meinem nächsten Mobiltelefon abgebildet sein wird. Winking

-Daniel
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