iPhone


So überzeugt hat es natürlich nicht mehr lange gedauert bis ich mir im T-Punkt mein eignes iPhone-Täschlein in die Hände hab drücken lassen. Und auch nach 11 Tagen intensiver Nutzung bereue ich es kein Stück, auch wenn die Kosten nicht gerade zu vernachlässigen sind. (Immerhin sind sie kalkulierbar.) Auf den ersten Blick sehen die angebotenen Verträge ja gar nicht so gut aus, betrachtet man diese jedoch genauer und stöbert ein wenig in den einschlägigen Foren, dann erkennt man nach und nach was die Verträge wirklich zu bieten haben. Der kleine Vertrag für 49 Euro im Monat (der einzige, der für mich in Frage kam) kommt mit 100 Freiminuten, zugegebener Maßen etwas knapp bemessenen 40 SMS und einem unlimitierten Datentarif daher. Letzterer soll laut Telekom ab 200 MB im Monat gedrosselt werden, zusätzliche Kosten entstehen aber keine. Als Schmankerl dazu gibt es dann noch freien Internet-Zugang an allen T-Mobile Hotspots. Praktisch, gerade wenn man (wie ich) ein regelmäßiger Starbucks-Gänger und ICE-Fahrer ist.
In den Foren erfährt man dann inoffiziell, dass die Telkom zur Zeit gar nicht in der Lage ist den Durchsatz selektiv für verschiedene Kunden zu drosseln. So heist es für die nähere Zukunft erstmal "Freie Fahrt", egal wieviel man über die Leitung gepumpt hat. Der WLAN-Zugang entpuppt sich außerdem im T-Mobile Portal (My T-Mobile) als einfache Option, die auch Besitzer anderer Verträge hinzu buchen können. Der Clou: Scheinbar gibt es keine Einschränkungen bezüglich des verwendeten Geräts, und da man sich auch mit dem iPhone erst auf der Webseite anmelden muss, bekommt man die Zugangsdaten sowieso mitgeteilt. Zwar traue ich der Sache noch nicht ganz, gerade sitze ich aber in einem Starbucks und übe mich sozusagen im Selbstversuch indem ich mit genau diesen Zugangsdaten surfe. Ob die Telekom diese Session nun separat berechnet oder nicht, das wird mir dann spätestens die kommende Rechnung verraten.
Fazit: Ich liebe mein iPhone und möchte es schon nach solch kurzer Zeit nicht mehr missen. Auch der Vertrag macht auf den zweiten Blick gar nicht mal einen so schlechten Eindruck. Allen Interessierten kann ich das iPhone also nur wärmstens empfehlen. Seine 399 Euro ist es auf jeden Fall Wert, und um einen vernünftigen Tarif käme man sowieso nicht herum.
-Daniel
Ab Mai DRM freie Musik von EMI im iTunes Store!

Zwar werde das existierende Angebot mit DRM behafteter Musik weiterhin bestehen bleiben, zusätzlich würden aber DRM freie Titel im AAC-Format und mit doppelter Qualität (256kBit/s) für $1,29 bzw. €1,29 angeboten. Existierende Bestände DRM behafteter Musik könnten für die Preisdifferenz von 30 Cent ($ oder € ) upgegraded werden, und wer vollständige Alben kauft, der bekommt für den üblichen Preis nun gleich die DRM freien Stücke, wie Jobs persönlich auf der Pressekonferenz in London verkündete.
Tatsächlich wurde also der erste Schritt in Richtung DRM freie Musik nun getan, und EMI als einer der "Big Four" der Musikindustrie ist hier auch nicht gerade ein kleines Licht. Im Gegenteil, die anderen werden sich bald in Zugzwang sehen, spätestens wenn die Verkaufszahlen für die DRM freie Musik in den Himmel schießen, was jetzt schon zu erwarten ist.
Tatsächlich ist dies seit vielen, vielen Jahren wieder der erste Schritt in Richtung der Konsumenten, anstatt diese zu verteufeln und sich von ihnen immer weiter abzuschotten. Dabei will der Konsument doch nicht mehr als gute Musik fair zu erwerben, um sie nutzen zu dürfen wann, wo und wie er will. Im analogen Audiozeitalter war das doch machbar, warum sollte es also in der modernen, digitalen Welt nicht auch möglich sein…
Ich drücke die Daumen, dass das Beispiel Schule macht. Wenn alles gut geht, dann ist DRM bald ein Thema der Vergangenheit. Und vermissen wird es niemand.
-Daniel
Quellen: Heise Online, MacTechNews.de und Apple
Apple stellt iPhone vor

Wie auch immer, nachdem geklärt war, was nicht an die Reihe kommt, ging es mit einem Update zum schon im letzten Herbst angekündigten iTV weiter. Es bleibt beim schon angekündigten Preis von $299 (€ 299), bestellbar ab sofort und ab Februar lieferbar. Interessant waren die Details, über die Jobs dieses mal etwas genauer sprach. So bringt iTV, dessen offizieller Name nun „Apple TV“ lautet, eine 40GB Festplatte mit, unterstützt WLAN nach dem neuen 802.11n Standard und streamt entweder wie angekündigt von bis zu 5 PCs oder Macs, oder es lädt sich seine Daten direkt aus dem Internet. In iTunes synchronisiert man es wie einen iPod, so hat man die übliche Kontrolle über den gewünschten Inhalt. Apple TV unterstützt alle Fernseher von PAL bis zu 720p HDTV über HDMI oder Component Video und bringt die schon bekannte Apple Remote Fernbedienung mit.
Das Kapitel Apple TV zufriedenstellend abgehakt kam Jobs nun auf die Gerüchteküche zu sprechen, und dann ließ er die Bombe platzen: Apple stelle an diesem Tag vor:
- Einen Widescreen iPod
- Ein Mobiltelefon
- Und einen Communicator
Die Menge raste schon, doch ein Fünkchen zur ganzen Wahrheit fehlte noch… Das alles kommt in einem Gerät!
Und wahrhaftig, nach einer zweieinhalbjährigen Entwicklungszeit hat Apple ein bahnbrechendes erstes Mobiltelefon-Produkt vorgestellt, so wie es keiner erwartet hat. Nur 11,5 mm dick unterstützt es GSM+EDGE, WLAN und Bluetooth 2.0 EDR, eine zwei Megapixel Kamera, und hat einen fast vollflächigen, hochauflösenden Bildschirm, der nur von einer einzigen Taste gesäumt ist. Neben dieser „Home“ genannten Taste zum Aufruf des Hauptmenüs erfolgt die restliche Bedienung vollständig über einen neuartigen Touchscreen, welches Apple Multitouch nennt. Kein Stylus ist hierfür nötig, zur Bedienung verwendet man einzig und allein seine Finger, und wie der Name schon suggeriert nicht nur einen, denn auch Eingaben mit mehreren Fingern werden erkannt. Das System ist sehr intuitiv zu werden, so benutzt man seine Finger so, wie man sie auch in der realen Welt benutzen würde. Möchte man zum Beispiel durch eine Liste scrollen, so streicht man einfach mit dem Finger über das Display, und schon bewegt sich der Inhalt mit einer sauberen Animation in die entsprechende Richtung. Bilder blättert man weiter wie wenn man eine Buchseite umschlägt, und Alben dreht man um einen Titel zu wählen. Das Look & Feel des Systems ist einfach phantastisch, und nur schwer mit Worten wiederzugeben.
Aber dem war noch nicht genug, so überschlug sich Jobs förmlich mit dem präsentieren von neuen Features. Ein Näherungssensor schaltet beispielsweise das Display sowie den Touchscreen ab, sobald man das Gerät an das Ohr hält. Das spart einerseits Strom, und verhindert so versehentliche Eingaben während dem Telefonat. Ein weiterer Sensor misst die Umgebungshelligkeit, ähnlich wie es bei der Tastaturbeleuchtung der PowerBooks und MacBook Pro gemacht wird, und regelt daraufhin die Helligkeit des Displays. Ein Accelerometer stellt fest ob das Gerät gedreht wird, und schaltet so jederzeit automatisch zwischen normaler und Breitwandansicht um, wenn das Gerät gedreht wird.
Auch auf Software-Seite überzeugt Apples Mobiltelefondebüt. Neben einer umfangreichen iPod-Funktionalität inklusive Cover-Flow zeigte Jobs das Adressbuch, den Kalender, Fotos, Widgets, POP3, IMAP, und IMAP „push“ E-Mail, Rich Text E-Mail und einen vollständigen Safari Webbrowser, und das mit bisher auf einem Mobiltelefon ungesehener Eleganz, Einfachheit und Geschwindigkeit.
Technisch setzt die iPhone-Software laut Jobs auf Mac OS X auf, wobei er jedoch hier keine weiteren Details nannte. Er betonte jedoch, dass viele der auf dem Desktop üblichen Bibliotheken wie Cocoa(!), Core Animation(!!), Sound, Video, etc, etc unterstützt würden. Ob das aber auch heißt, dass man das iPhone mit selbst geschriebenen Anwendungen erweitern kann, dass ließ er leider offen. Im Grunde dürfte Apple hier jedoch keine große Wahl haben, ist die Konkurrenz doch hier grundsätzlich sehr offen, was die Dokumentation von Programmierschnittstellen angeht. Die nächsten Monate werden es wohl zeigen.
Die Laufzeit wird mit 5 Stunden im Normalbetrieb (Surfen, E-Mails, Video) und mit 16 Stunden beim Musik hören angegeben. Angeboten wird das iPhone in den USA ab Juni, vorher muss es aber noch von der FCC zugelassen werden. Zur Verfügung stehen wird es in einer 4GB Version für $ 499 und in einer 8GB Version für $ 599, allerdings nur inklusive einem zweijährigen Cingular Vertrag. In Europa soll es im vierten Quartal 2007 erhältlich sein, und in Asien letztlich in 2008. Ob und wie in Europa ebenfalls exklusiv mit einem Netzbetreiber zusammengearbeitet werden wird blieb leider ebenfalls offen.
Fazit: Auch wenn ich ein wenig verwundert über das vollständige fehlen von Softwareankündigungen war, so bin ich doch sehr positiv von der Keynote und vom iPhone überrascht. Es scheint schier unglaublich, was Apple dort auf kleinstem Raum alles integriert hat, und mit solch einem furiosen Einstieg Apples in den Mobiltelefonmarkt hat wohl niemand gerechnet. In puncto Design, Ausstattung und Bedienbarkeit wird das iPhone bestimmt ein Renner, auch wenn es nicht gerade günstig sein wird. Und „there‘s more to come“, wie Steve Jobs nebenbei noch erwähnte. Wer weiß, vielleicht macht es Apple ja wie bei den iPods: Erst die großen und teuren Geräte, später dann die günstigen für die Massen. Ich auf jeden Fall weiß jetzt schon welches Obst auf meinem nächsten Mobiltelefon abgebildet sein wird.
-Daniel
Parallels Desktop for Mac Beta (Build 3036)

Es beginnt mit einer beschleunigung der Grafik. Laut Parallels wurde hier eine Geschwindigkeitssteigerung um 50% erzeilt, und man merkt es! 2D-Spielchen (große Spiele habe ich noch nicht getestet) laufen jetzt fast so flüssig wie ohne Virtualisierung. Mein (Windows-)Spiel Bubblet zum Beispiel läuft jetzt wunderbar.

Weiter geht es damit, dass man das Parallels-Fenster, wenn man nicht im Vollbildmodus arbeitet, nun wie normale Fenster beliebig vergößern und verkleinern kann. Die Auflösung der Oberfläche des virtualisierten Betriebssystems wird automatisch entsprechend angepasst. Danke! Gerade die Enge dieses Fenster hat mich schon so einige mal gestört. Und dauernd zwischen Vollbildmodus und Mac Oberfläche hin und her wechseln will man dann ja nun auch nicht immer.
Des weiteren unterstützt Parallels jetzt das nutzen von Festplattenpartitionen als virtuelle Laufwerke, womit man nun eine Windows-Installation für Dual-Boot (via Apples Bootcamp) und Parallels benutzen kann. Keine doppelte Installation mehr, kein K(r)ampf um doppelt benötigte Windows Lizenzen, einfach einmal installieren und entweder mit Bootcamp direkt und via Parallels parallel mit Mac OS X betreiben. Traumhaft!
Last but not least gibt es noch den so genannten "Coherence Mode". In diesem werden der Mac- und der Windows-Desktop förmlich ineinander verschmolzen, so dass man Windows- und Mac-Anwendungen parallel nutzen, und außerdem Fenster beider Welten auf einem Monitor miteinander mischen kann. Fast schon so als liefen alle Anwendungen in einem einzigen Betriebssystem.

Eine schöne geste ist es, dass das Update für registrierte Kunden kostenlos sein wird. So manch ein anderer Hersteller hätte bei einer solchen Fülle neuer Features eher schon den großen Versionszähler hoch gezählt und erneut kräftig abkassiert.
Parallels gekauft zu haben werde ich so schnell wohl nicht bereuen. Es ist faszinierend zu sehen wie die Entwicklung aktiv vorangetrieben, und mit welcher Geschwindigkeit Änderungen an die Benutzer ausgeliefert werden. Da bleibt es nur noch übrig einen Kaufbefehl für alle Intel-Mac User auszusprechen, und dann lediglich noch auf die versprochene 3D-Beschleinigung zu warten...
Aber auch auf die sollen wir ja nicht mehr lange warten müssen.
-Daniel
Der Ersatzakku ist da

Zum Glück ist das nun vorbei. Der neue Akku macht einen guten Eindruck, hat sogar noch mehr Kapazität als der alte damals und scheint auch von einem anderen Hersteller zu sein. Zumindest sieht das Gehäuse in ein paar Details anders aus. Und auch die Seriennummer zeugt nicht gerade von der selben Serie wie der alte. Zum Glück. Und ja, ich habe tatsächlich vorsichtshalber einmal nachgeschaut ob der neue nicht auch auf der Liste der feuergefährlichen Akkus steht. Aber so dumm einen solchen als Ersatz zu schicken ist Apple zum Glück wirklich nicht.
Ich erfreue mich jetzt also wieder an einem frisch erstarkten iBook und hoffe, dass das Wetter auch noch ein wenig hält, so dass in den nächsten Tagen noch ein paar nette Notebook-Ausflüge ins Grüne drin sein werden bevor es dann mit großen Schritten auf Herbst und Winter los geht. (Schauder!) Den ersten Spekulatius habe ich immerhin gestern beim Einkaufen auch schon gesehen. Arg früh wenn man mich fragt, aber so verrückt sind die Einzelhändler nunmal...
-Daniel
One more thing... und (noch) kein Apple Handy

Weiter ging es mit einem generalüberholten iTunes 7 mit einigen hübschen, neuen Features. So kann iTunes nun (wie übrigens auch die neuen iPods) unterbrechungsfrei, also ohne störende Pausen zwischen den Liedern, Musik spielen, und lädt die in der Musiksammlung fehlenden Cover-Bilder kostenlos vom iTunes Store herunter, egal ob man die Musik dort gekauft hat, oder nicht. (Danke Steve!
Das Apple heute den Verkauf von Filmen im iTunes Store (jetzt übrigens ohne "Musik") aufnehmen würde war im Prinzip ja schon seit einiger Zeit bekannt. Etwas verwunderlich ist es jedoch, dass am Anfang nur Filmstudios des Disney-Konzerns, mit dem Steve ja seit dem Verkauf von Pixar verbandelt ist, ihr Filmmaterial anbieten werden. Da haben die anderen wohl im letzten Moment dann doch noch kalte Füße bekommen. Wer jedoch gleich losstürmen und einen Film kaufen gehen will, der wird leider enttäuscht werden: Die 75+ erhältlichen Filme gibt es vorerst (leider wie immer) nur in den USA. Der Rest der Welt soll hoffentlich im kommenden Jahr folgen. Sind wir also einmal gespannt wie gut der Verkauf der Filme in den USA startet, und wie gut Apple dann mit dem Erfolg (hoffentlich) Druck auf die anderen Filmstudios machen kann. Denn gerade viel Geld lassen sich die Filmstudios natürlich nur ungern entgehen. Das kennt man ja schon vom Musikgeschäft...

Das von vielen auch für heute erwartete Apple Handy ist wieder einmal nicht vorgestellt worden. Dem findigen Macianer wird jedoch das Herz in die Hose rutschen wenn er sieht was das Installationspaket von iTunes 7 noch mitbringt:

Wie man hier sehen kann liegt nämlich ein "iTunes Telefontreiber" bei. Das entsprechende Telefon dafür wird also bestimmt auch nicht mehr lange auf sich warten lassen. ![]()
-Daniel
Apples Akku-Rückruf
Zum Glück war der Ansturm auf die Apple Webseiten schon vorbei, als ich zu Hause wieder an meinem Computer saß, so konnte ich meinen Ersatzakku problemlos bestellen. -- Ja, genau, bestellen. Auch ich bin unter den "Geschädigten". Der Akku meines 12" iBook ist eines der fragwürdigen Dinger, die bei trivialen Gelegenheiten, und sogar im Ruhezustand, einfach mal so in Flammen aufgehen können. Was da alles hätte passieren können... Darüber darf man gar nicht nachdenken.
Lustigerweise habe ich gerade letztlich daran gedacht mir eventuell noch einen Ersatzakku zuzulegen. Die iBooks werden ja nun seit gut 8 Monaten nicht mehr verkauft, da hätte es sich gelohnt noch offiziell einen Akku bei Apple zu kaufen, bevor er nicht mehr lieferbar ist. Und so hat die Akku-Austausch-Aktion für mich etwas gutes wie etwas schlechtes: Das schlechte ist, dass ich mein iBook für die kommenden vier bis sechs Wochen aus Sicherheitsgründen nur noch zu Hause und ohne Akku verwenden kann. (Wer verwendet schon einen Akku von dem er weiß, das er Feuergefährlich ist.) Das gute wiederum ist, das ich eben einen nigel-nagel-neuen Akku kostenlos als Ersatz für den alten bekomme. Und das genau zur richtigen Zeit. Na wer sich da nicht freut...
Ein großer Rüffel geht an dieser Stelle noch an Sony, die diesen Schlamassel mit einem unsauberen Produktionsprozess ihrer Lithium-Ionen (LiIon) Zellen, welche von Dell und Apple verwendet wurden, überhaupt erst ausgelöst haben. Irgendwie ist es mir unerklärlich, wie einem solchen Konzern ein solches Malheur überhaupt passieren kann, dass in einer Massenproduktion wie dieser regelmäßig und über lange Zeit metallische(!) Verunreinigungen in die Zellen gelangen konnten. Von Qualitätskontrolle scheinen die ja noch nichts gehört zu haben. Aber damit noch nicht genug, denn nachdem das Problem bekannt war wurde einfach weiter munter drauflos produziert, und erst einige Monate später der Produktionsprozess umgestellt. Das haben sie jetzt davon, und dem sowieso schon angekratzten Image von Sony war es bestimmt auch nicht gerade dienlich. Und dann gehen sie auch noch davon aus, dass Dell und Apple die Umtauschaktionen finanziell mit tragen werden. Ich bezweifle das mal stark. Alleine der eigene Imageschaden wiegt für die nämlich schon schwer genug.
Aber apropos Sony: Warum rufen die eigentlich die Akkus ihrer eigenen Vaio Notebook-Serie nicht auch zurück? Oder wurden dort etwa andere LiIon Zellen verwendet? Ein Schelm wer hier böses denkt...
-Daniel
Apple stellt schnurlose Mighty Mouse vor
Besonders positiv aufgefallen ist mir die Möglichkeit eine oder zwei Batterien für den Betrieb einsetzten zu können. Auch wenn dies technisch problemlos möglich ist, habe ich diese Lösung sonst bisher noch nirgendwo entdecken können. Und viele Nutzer von schnurlosen Eingabegeräten kennen bestimmt diese Situation, wenn einem die Batterien ausgehen, und man ausgerechnet nur noch eine neue Batterie zur Verfügung stehen hat, was einem in der Regel dann einen Gang zum nächsten Supermarkt beschert. Mal wieder eine gut durchdachte Kleinigkeit ala Apple eben.
Ein schöner Nebeneffekt ist, dass einem bis auf den Strom vollständig über Funk angebundenen Mac mit moderner Maus nun nichts mehr im Wege steht. Der ein- oder andere hat da bestimmt schon sehnlichst drauf gewartet.
-Daniel
Das MacBook ist (endlich) da!
Ein wenig mit Sorgen betrachte ich das als "glänzend" beworbene Display. Mir graust es bei dem Gedanken, Apple könnte eines dieser Displaytypen verbaut haben, bei denen man schon bei der kleinsten Lichtquelle in der Umgebung eher sich selber, als den Inhalt des Displays sehen kann. Aber die ersten Testberichte werden bestimmt Aufschluss darüber geben. Und bei einer im Apple Store angekündigten Lieferzeit von 3-5 Tagen werden die ersten Berichte bestimmt schon im Laufe der nächsten Woche eintrudeln.
-Daniel
Altes NeXTSTEP-Video von Steve Jobs
Viel Spaß bei einem guten Schub Nostalgie...
-Daniel
Web-Editoren-Wahl für den Mac
So weit so gut, aber weder war ich mit Frontpage je ganz zu frieden, noch gibt es dafür eine brauchbare Mac Version. Wie einige Leser wohl schon aus meinen vorigen Blogs wissen werden, bin ich seit Spätsommer letzten Jahres stolzer Besitzer eines iBooks, und die Mac-Platform hat mich seit dem so überzeugt, dass sich mein Nutzungsverhalten eindeutig in Richtung des iBooks verschoben hat. So kommt es, dass der PC nur noch eingeschaltet ist, wenn er speziell für Dinge benötigt wird, die ich auf dem iBook nicht machen kann. Leider gehört bisher auch das aktualisieren der Homepage dazu, wodurch ich leider viel zu selten entsprechende Updates vornehme. Und aus diesem Grund stand schon seit einiger Zeit fest: Ich brauche einen auf dem Mac laufenden Web-Editor in der Machart von Frontpage. Nur welches Programm eignet sich am besten?
Wichtige Kriterien für mich sind:
- Ein automatisch generiertes Menü, welches keinen manuellen Pflegebedarf erzeugt, und wo man verschiedene Seiten als Unsichtbar markieren kann.
- Automatisierter FTP Upload direkt aus dem Programm
- WYSIWYG Funktionalität
- Rechtschreibkorrektur (OK, kein Problem bei den meisten Mac Anwendungen)
- Unterstützung für Tabellen, damit ich meine recht umfangreiche Buch-Review-Sektion via Copy & Paste übernehmen kann.
- Problemloses Einbinden von Bannern durch gezieltes Einfügen von HTML-Code sollte möglich sein.
Mein erster Blick fiel auf den Open Source Editor nvu, der für mich allerdings gleich nicht in Frage kam, weil er keine automatisch erzeugten Menüs unterstützt. Da ich sowieso das neue iLife Paket bei Apple bestellt hatte, war das neue iWeb der nächste, potenzielle Kandidat. Aber auch hier gab es recht schnell Ernüchterung: Kein automatischer Upload per FTP, es sei denn, man besitzt einen .Mac Account. (Ich besitze sogar tatsächlich einen, der kommt für den Betrieb meiner Homepage allerdings aus verschiedenen Gründen nicht in Frage.) Außerdem kann man zwar Tabellen importieren (erzeugen geht nicht), jedoch werden diese dann als Bilder dargestellt. Nicht wirklich Sinnvoll für eine größere Review-Sammlung! Auch das Einfügen von HTML-Code ist hier gar nicht möglich. Wirklich Schade, macht iWeb doch sonst einen wirklich ansprechenden Eindruck.
Das als "iWeb Killer" gehandelte RapidWeaver wurde mir dann von einem Arbeitskollegen empfohlen, und für einen kleinen Augenblick glaubte ich schon das für mich passende Programm gefunden zu haben. RapidWeaver macht wirklich einen hervorragenden Eindruck, und scheint auch tatsächlich alle meine Anforderungen zu unterstützen. Alle? Nein, leider fehlt gerade ein kleines aber wichtiges Detail, denn auch RapidWeaver unterstützt wieder keine Tabellen. Zwar könnte man diese mittels HTML-Code einfügen, aber gerade der Bereich der Buch-Reviews, also gerade der mit den Tabellen, wird von mir häufig einem Update unterzogen, und würde damit den größten Vorteil eines Web-Editors, nicht direkt mit HTML fummeln zu müssen, ad absurdum führen. Wirklich schade, wäre RapidWeaver als recht preiswertes Programm ansonsten doch genau das, was ich suche. Wobei eine kleine Hoffnung dann doch noch bleibt, denn es wird gemunkelt, dass die kommende Version 3.5 von RapidWeaver vielleicht Tabellen unterstützt. (Kann das vielleicht schon jemand bestätigen?)
Zu guter letzt habe ich noch einen Blick auf die Beta-Version von Sandvox geworfen, welche allerdings einen recht komplizierten und undurchdachten eindruck macht. Außerdem fehlen auch hier die nötigen Tabellen... Argh! Braucht die denn sonst niemand??? Fürs erste habe ich es an dieser Stelle aufgegeben. Der Wiederstand mir die "großen" Anwendungen anzusehen ist einfach noch zu groß.
Sollte irgend jemand Tipps oder Anregungen zu diesem Thema haben, so würde ich gerne davon hören! (Entweder per E-Mail an d.klein@hobsoft.de oder als Kommentar.)
-Daniel
AirPort Express
"Also muss wohl eine Funklösung her", dachte ich mir, und begab mich auf die Suche nach einer sinnvollen und bezahlbaren Lösung. Da ich, wie letztlich schon berichtet, seit kurzem stolzer Besitzer eines iBooks bin, waren die Voraussetzungen die folgenden:
- Der Drucker muss sowohl von Windows als auch vom Mac aus nutzbar sein.
- Der Drucker sollte benutzbar sein, wenn der jeweils andere Computer ausgeschaltet ist.
- Als Techniken stehen WLAN (bestehendes Netz), sowie Bluetooth (von beiden Systemen unterstützt) zur Verfügung.
Eine Suche bei Amazon.de, oft eine gute Anlaufstelle für die Suche nach neuen Hardware-Gadgets, war recht enttäuschend, und Google konnte mir auch nicht wirklich weiter helfen. Die meisten Lösungen, ob WLAN oder Bluetooth, unterstützen in der Regel immer nur Windows Systeme und schieden so direkt von vorne herein aus, vom oft wirklich unverschämt hohen Preis für eine reine Printserver-Lösung einmal ganz abgesehen.
Wie durch Zufall stolperte ich dann über eine Lösung von Apple (Warum hatte ich da eigentlich nicht gleich nachgesehen?), über die in einem Forum behauptet wurde, dass sowohl Mac als auch Windows unterstützt würden. "Was?", dachte ich mir, "Sollte tatsächlich Apple als einziger Hersteller Weltweit nur in der Lage sein ein System anzubieten, auf dem man einen Drucker von mehr als nur Windows aus benutzen kann?" Tatsächlich scheint dem so zu sein, und ich habe bisher keine weitere, zu den Anforderungen passende und für einen Privathaushalt bezahlbare Lösung für meine Anforderungen finden können.
Wozu aber auch, denn der AirPort Express ist wirklich eine tolle Sache. Und immerhin ist es nicht nur ein einfacher Printserver, sondern gleichzeitig bietet er einen Anschluß für Boxen oder eine Stereo-Anlage, auf der man per WLAN seine iTunes Musik hören kann. (Alleine für dieses Feature hätte ich mir den AirPort Express schon angeschafft.) Ganz zu schweigen von der Möglichkeit den AirPort Express als Router einzusetzen, oder (Unterstützung des anderen Routers vorausgesetzt) den Empfangsbereich eines bestehenden WLANs zu erweitern.
Alles in allem kann ich den AirPort Express als nur bestens empfehlen. Er stellt eine umfangreiche und elegante Lösung für so einige Probleme im Heimbereich dar. Die knapp über 100 EUR ist er da allemal wert. Fehlt im Grunde eigentlich nur noch die Möglichkeit den Fernseher anschließen zu können und Videos vom PC/Mac direkt auf den Fernseher zu streamen ohne immer das iBook direkt per Kabel mit dem Fernseher verbinden zu müssen. Aber dass dürfte wohl nur noch eine Frage der Zeit sein.
AppleFan++
Ja und warum hat sich Daniel nicht auch einfach ein iBook zugelegt? Naja, gar nicht so einfach, würde ich sagen, denn zwischen wollen und tun kommt immer noch das finanzieren können. Und das war bei einer dauer-klammen Studentenkasse und ohne einen großen, externen Geldgeber ein schier unüberwindbares Problem. Als mir dann diesen Sommer ein unerwarteter Geldsegen beschert wurde gab es natürlich keine Frage was ich mir davon leisten würde. Und ja, seit ungefähr drei Monaten bin ich nun 12" iBook Besitzer und bekennender (und besitzender) Apple Fan.
Aber apropos Apple Fan. Ein bekannter Spruch über Apple Fans ist: Wer einmal Apple User ist, der ist auch gleich ein Fan. Und recht haben sie! Angefangen bei der Verpackung ist alleine das auspacken eines Apple schon ein kleines Event, das mich alten Informatik-Hasen (als den ich mich einmal bezeichnen darf) tatsächlich sprachlos werden gelassen hat. Und das ist bei Leibe nicht mehr leicht zu erreichen, wie ich einmal behaupten möchte. Aber Apple schafft es einfach zu jeder Zeit den Eindruck zu machen, einfach über alles nachgedacht zu haben. Windows Installation? Rechne mal 'ne Stunde bis alles läuft und einen Tag bis die nötigsten Anwendungen installiert sind! Und bei Apple? Ausgepackt, Strom angeschlossen, eingeschaltet. Hallo Apple User, bitte hier den Namen und da die Daten für das E-Mail Postfach eintragen, dankeschön. WLAN gefunden und konfiguriert, updates gefunden. Laden? ... Doh. Kann mans tatsächlich so einfach machen? Ja, es geht! Ich war echt baff. Und dann die vorinstallierte Software! "Da ist einfach alles dabei!", so könnte man den Lieferumfang von Apple bezeichnen. Man bekommt nicht nur ein wirklich durchdachtes und schmuck aussehendes Betriebssystemen, sondern auch gleich noch alles obendrauf was man so für seinen Computer-Alltag braucht: Browser, E-Mail, Chat, Schach, Sync, iTunes, iPhoto, Adressbuch, Kalender, Office Paket(!), Entwicklungsumgebung... was will man eigentlich mehr? Ich habe noch nie weniger Software für meinen Grundbedarf installieren müssen als bei meinem Apple. Hat man das einmal realisiert, dann versteht man erst, dass Apple bei Leibe nicht als teuer zu bezeichnen ist, wie es viele Leute heute tun. Zieht man mal die ganze Software ab, so hat man die Hardware doch eher für einen Spottpreis bekommen, und wirklich hübsch ist sie auch noch obendrein.
Mein Fazit nach drei Monaten "normaler" Benutzung: Wahnsinn. Noch nie habe ich einen Hersteller lauter gelobt und empfohlen. Und auch wenn die Macs bei normalen Nutzern noch etwas eher auf Unverständnis wegen der Inkompatibilität mit Windows stoßen (was leider auch ziemlich schwer zu vermitteln ist), so bin ich mir sicher, dass Apple bestimmt noch eine ganze Menge mehr Fans bekommen wird. Seien es frustrierte Windows User oder Leute die einfach nur gefahrlos und virenfrei surfen wollen.