Schreiben
ACECAD DigiMemo A501
22-01-07 11:46

Mein erster Gedanke dazu war: "Mein Gott, wie einfach wäre das Studium mit so etwas gewesen!" In der Tat kann ich mir sehr gut vorstellen, dass gerade Studenten solch einen digitalen Notizblock lieben würden. Wie oft habe ich da gesessen und den Wust der Notizen sortiert, die man so im Laufe der hektischen Tage in seine College-Blöcke gekritzelt hat. Schlimmer war es jedoch, wenn man klassisch in Zeitnot für eine Klausur am lernen war aber partout die eine Notiz oder Übung nicht finden konnte, obwohl man genau wusste, dass man diese kürzlich noch in der Hand gehabt hatte. All das hätte man sich mit einem digitalen Ablagesystem ziemlich einfach sparen können. Aber wie so etwas nunmal ist, die passenden Tools findet man immer erst nachher…
Dem 80 Euro teuren DigiMemo A501 liegt leider keine Schrifterkennungssoftware (OCR) bei, was bei dem Preis aber auch nicht wirklich zu erwarten ist, potenziell sollte man die mit dem Gerät erstellten Notizen, eine vernünftige Handschrift vorausgesetzt (
Angemerkt sei noch, dass der mitgelieferte Stift, und nur dieser kann benutzt werden, da er für die Digitalisierungsfunktion unerlässlich ist, recht fest auf das Papier gedrückt werden muss, damit er das geschriebene auch digital erfasst. Gerade für Vielschreiber könnte dies leider schon das K.O.-Kriterium bedeuten, denn gerade die Leichtgängigkeit eines Schreibgerätes ist oft Voraussetzung Nummer eins bei der Auswahl. So schreibe ich schon seit langem praktisch nur noch mit leichtgängigen Gelschreibern. (Mein Favorit ist der besonders leichtgängige und angenehm in der Hand liegende Dr. Grip Gel von Pilot.) Sofort zugreifen werde ich bei diesem Produkt deshalb bestimmt nicht. Aber ob und wie sich das DigiMemo A501 im Praxistest schlägt wird Sam uns bestimmt in einigen Wochen berichten können. Und bis dahin bleibe ich meinen Moleskines treu, die schon seit über einem Jahr meine ständigen (Notizen-) Begleiter sind.
-Daniel
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Scrivener 1.0 verfügbar
22-01-07 10:14

In meiner Schreibroutine hat Scrivener das deutlich weniger flexible CopyWrite schon seit einigen Wochen abgelöst, welches im direkten Vergleich schon fast wie ein simpler Texteditor aussieht. Auch gibt es rund um Scrivener jetzt schon eine große Fangemeinde, welche aktiv im Literatur & Latte Forum Scrivener-Features diskutiert. Scrivener-Entwickler Keith Blount steht dort regelmäßig Rede & Antwort und diskutiert auch gerne einmal Entscheidungen für und wider mancher Features, nimmt aber auch gerne Anregungen und Vorschläge für die zukünftige Entwicklung entgegen.
Scrivener ist als Universal Binary für Mac OS X 10.4 und höher verfügbar und kostet $34,99. Eine 30 Tage Testversion steht auf der Literature & Latte Homepage zur Verfügung.
-Daniel