ACECAD DigiMemo A501

502
Sam Nova berichtet auf seinem Blog von seinen ersten Erfahrungen mit dem ACECAD DigiMemo A501, einem digitalen Notizblock. (Auf der Homepage von ACECAD findet man nur den Nachfolger(?) A502.) Die Bezeichnung "digitaler Notizblock" ist ein wenig irreführend, denn es handelt sich im Prinzip um ein Klemmbrett mit einem normalen Notizblock darauf. Jedoch werden die Notizen, die man auf diesem Block macht, zusätzlich digital gespeichert und können später auf den PC übertragen und dort dann überarbeitet und archiviert werden.

Mein erster Gedanke dazu war: "Mein Gott, wie einfach wäre das Studium mit so etwas gewesen!" In der Tat kann ich mir sehr gut vorstellen, dass gerade Studenten solch einen digitalen Notizblock lieben würden. Wie oft habe ich da gesessen und den Wust der Notizen sortiert, die man so im Laufe der hektischen Tage in seine College-Blöcke gekritzelt hat. Schlimmer war es jedoch, wenn man klassisch in Zeitnot für eine Klausur am lernen war aber partout die eine Notiz oder Übung nicht finden konnte, obwohl man genau wusste, dass man diese kürzlich noch in der Hand gehabt hatte. All das hätte man sich mit einem digitalen Ablagesystem ziemlich einfach sparen können. Aber wie so etwas nunmal ist, die passenden Tools findet man immer erst nachher… Winking

Dem 80 Euro teuren DigiMemo A501 liegt leider keine Schrifterkennungssoftware (OCR) bei, was bei dem Preis aber auch nicht wirklich zu erwarten ist, potenziell sollte man die mit dem Gerät erstellten Notizen, eine vernünftige Handschrift vorausgesetzt (Winking), aber mit zusätzlicher Software problemlos umsetzen lassen können.

Angemerkt sei noch, dass der mitgelieferte Stift, und nur dieser kann benutzt werden, da er für die Digitalisierungsfunktion unerlässlich ist, recht fest auf das Papier gedrückt werden muss, damit er das geschriebene auch digital erfasst. Gerade für Vielschreiber könnte dies leider schon das K.O.-Kriterium bedeuten, denn gerade die Leichtgängigkeit eines Schreibgerätes ist oft Voraussetzung Nummer eins bei der Auswahl. So schreibe ich schon seit langem praktisch nur noch mit leichtgängigen Gelschreibern. (Mein Favorit ist der besonders leichtgängige und angenehm in der Hand liegende Dr. Grip Gel von Pilot.) Sofort zugreifen werde ich bei diesem Produkt deshalb bestimmt nicht. Aber ob und wie sich das DigiMemo A501 im Praxistest schlägt wird Sam uns bestimmt in einigen Wochen berichten können. Und bis dahin bleibe ich meinen Moleskines treu, die schon seit über einem Jahr meine ständigen (Notizen-) Begleiter sind.

-Daniel
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Scrivener 1.0 verfügbar

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Seit einigen Tagen ist Scrivener offiziell in Version 1.0 verfügbar. Scrivener ist ein Tool für Autoren und Schreiber jeder Art, oder für die, die es gerne werden möchten. Happy Es unterstützt die baumartige Organisation eines Projekts, bietet Unterstützung von RTFD (RTF mit Anhängen wie zum Beispiel Bilder), bringt ein Outlining-Tool gleich mit und hat eine hübsche Funktion, mit der man sich seine Projektteile in Form von Notizzetteln auf einem "Kork-Board" festpinnen und mit einem Kommentar versehen kann. Neben mehreren Möglichkeiten für Notizen, einer hilfreichen Splitscreen-Funktion, sowie einem äußerst gut gelungenen Vollbildmodus, bringt Scrivener auch Unterstützung für den Export in einige interessante Dateiformate mittels dem eingebauten "MultiMarkDown" genannten System mit. Dieses unterstützt beispielsweise die Konvertierung nach LaTeX, was manchen Leuten ganz gelegen kommen dürfte, muss man sich doch so deutlich weniger mit dem Syntax von LaTeX auseinandersetzen während man schreibt, und doch hat man für die spätere Verarbeitung die selben Vorteile, wie man sie von LaTeX gewohnt ist.

In meiner Schreibroutine hat Scrivener das deutlich weniger flexible CopyWrite schon seit einigen Wochen abgelöst, welches im direkten Vergleich schon fast wie ein simpler Texteditor aussieht. Auch gibt es rund um Scrivener jetzt schon eine große Fangemeinde, welche aktiv im Literatur & Latte Forum Scrivener-Features diskutiert. Scrivener-Entwickler Keith Blount steht dort regelmäßig Rede & Antwort und diskutiert auch gerne einmal Entscheidungen für und wider mancher Features, nimmt aber auch gerne Anregungen und Vorschläge für die zukünftige Entwicklung entgegen.

Scrivener ist als Universal Binary für Mac OS X 10.4 und höher verfügbar und kostet $34,99. Eine 30 Tage Testversion steht auf der Literature & Latte Homepage zur Verfügung.

-Daniel
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