Senseo Presso

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Beim Einkaufen am Wochenende fiel mir unerwarteter Weise eine Senseo Presso Starterbox in die Hände. Da ich einige interessante Gerüchte über den "Espresso von Senseo" gehört hatte, und da der Preis (€ 4,99) stimmte, griff ich als bekennender Senseo-Fan natürlich zu.

Die Starterbox enthält einen neuen Padhalter sowie ein Paket Senseo Presso Kaffeepads zum probieren. Bevor man aber nun vor lauter Begeisterung gleich mit der Box zur Kasse rennt, sollte man erst einmal einen Blick auf deren Seite werfen. Dort sieht man nämlich, dass es verschiedene Versionen mit Padhaltern für die verschiedenen Senseo-Maschinen gibt. Beim Einzelhändler meiner Wahl gab es scheinbar nur solche für die zweite Generation (S2), welche die Version ist, wo man den Hebel zum öffnen der Maschine mit einem Finger bedienen kann. Für die Aluminium-Version wie auch für die neueste Generation ("New Generation") gibt es spezielle Padhalter, nur die Besitzer von Maschinen der ersten Generation (S1), bei der man den Verschluß nur mit zwei Fingern öffnen kann, gehen aus technischen Gründen wohl leider leer aus. Für Sie bietet Philips allerdings 20% Rabatt auf eine neue Senseo Maschine an. (Details dazu findet man hier.)

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Auf den ersten Blick scheint der Presso-Padhalter ziemlich ähnlich zum normalen Einzel-Padhalter zu sein. Weder sind die Presso-Pads also größer oder kleiner, noch haben sie eine andere Form. Der zweite Blick verrät jedoch, dass die Durchlassöffnung des Padhalters kleiner ist, so dass von der Maschine beim brühen ein höherer Druck aufgebaut wird. Ein erster Test bestätigte dies. Die Maschine muss sich hörbar mehr Mühe geben, als wenn der normale Padhalter eingesetzt ist. Ein wenig verwundert bin ich allerdings über das große, runde Kunststoffbauteil, welches an der Unterseite des neuen Padhalters angebracht ist. Es scheint augenscheinlich keine Funktion zu haben, verdeckt jedoch teilweise den Auslass, durch den der fertig gebrühte Kaffee in die Tasse läuft. (Siehe Foto)

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Ein weiterer Eindruck bestätigte sich dann nach dem ersten Test noch durch nachschauen auf der Senseo Presso Homepage, und zwar reduziert sich durch die Verwendung des neuen Padhalters definitiv auch die Wassermenge, die durch das Pad fließt. Ich bin mir zwar nicht ganz sicher wie das bewerkstelligt wird, immerhin hat der Padhalter keine Kodierung oder ähnliches, den die Maschine erkennen könnte, jedoch denke ich mir, dass es ein Effekt sein könnte, der wohl durch den höheren Druck ausgelöst wird. Details hierzu verrät jedoch auch Philips nicht. Lediglich die Menge von 80ml Wasser pro Brühvorgang wird dort angegeben.

Nach allem hin und her war natürlich noch der Geschmackstest fällig, und hier war ich sehr positiv überrascht. Erwartet hatte ich bitteren Espresso, so wie ich ihn vom Italiener kenne. (Wahrlich habe ich bislang sonst nicht viel Espresso getrunken, außer vielleicht bei Starbucks, dort aber immer mit viel Milch in Form eines leckeren Cafe Late.) Senseo Presso überrascht jedenfalls mit äußerst mildem und angenehmen Geschmack, obwohl er recht kräftig ist. Man merkt ihm deutlich an, dass er eine "Pura Arabica" Mischung ist. Von allen Senseo Sorten ist dieser nun definitiv mein Liebling, und er schafft es sogar auf einen ähnlichen Rang vorzurücken wie meine absolute Lieblingssorte, und das ist der Crema d'Oro von Dallmayr.

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Mein Fazit: Der interessierte Senseo-Freund sollte sofort zugreifen wenn er irgendwo eine der laut Philips limitierten Starterboxen ergattern kann. Für fünf Euro bekommt man den neuen Padhalter sowie ein Paket Presso Pads dazu. Normaler Weise geht der Padhalter alleine für diesen Preis über den Ladentisch. Online habe ich die Starterboxen bisher noch nicht gesehen, den Padhalter alleine bekommt man allerdings zum Beispiel, wie auch die Presso Pads, schon bei Amazon, auch wenn die Pads dort momentan den ziemlich horrenden Preis von € 3,99 für eine 16er Packung kosten. Aber das ändert sich hoffentlich bei besserer Verfügbarkeit noch.

-Daniel

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